Ubisoft treibt seinen laufenden Umbau weiter voran und setzt dabei erneut den Rotstift an. Wie mehrere Berichte übereinstimmend melden, werden mit Ubisoft Winnipeg und Ubisoft Belgrad gleich zwei weitere Entwicklungsstandorte geschlossen. Zudem kommt es am spanischen Standort Ubisoft Barcelona zu einem größeren Stellenabbau.
Besonders hart trifft es die Niederlassung in Belgrad, die vollständig aufgegeben wird. Das Studio war in den vergangenen Jahren an zahlreichen Projekten beteiligt, darunter „Ghost Recon Wildlands“, „Ghost Recon Breakpoint“, „The Crew 2“, „Rainbow Six“ und „Skull & Bones“. Auch das 2018 gegründete Unterstützungsstudio in Winnipeg wird geschlossen. Dort arbeiteten die Teams unter anderem an „Rainbow Six Siege“, „Far Cry 6“, „Assassin’s Creed Valhalla“ und „XDefiant“.
Während Ubisoft Barcelona erhalten bleibt, verlieren dort laut Berichten 51 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig wird das Studio strategisch neu ausgerichtet und künftig verstärkt an Projekten rund um die „Rainbow Six“-Marke arbeiten.
Insgesamt stehen die Maßnahmen offenbar im Zusammenhang mit einer Neuorganisation der Entwicklungsstrukturen innerhalb des Konzerns. Besonders die Teams rund um „Rainbow Six“ sind betroffen: Die Belegschaft in diesem Bereich soll um rund zwölf Prozent reduziert werden. Ein Teil der Mitarbeiter wird dabei entlassen, andere sollen auf interne Projekte verteilt werden.
Mit den jüngsten Einschnitten setzt Ubisoft seinen Sparkurs fort, nachdem das Unternehmen bereits in den vergangenen Jahren mehrere Studios verkleinert oder geschlossen hatte.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.
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