Titanfall - Vorschau/Preview (+Video)
2010 war ein turbulentes Jahr für das Call-of-Duty-Entwicklerteam Infinity Ward.
Von Christoph Miklos am 15.02.2014 - 01:27 Uhr

Fakten

Plattformen

Xbox One

Xbox 360

PC

Publisher

Electronic Arts

Entwickler

Respawn Entertainment

Release

27.03.2014 (Xbox 360)

Genre

Shooter

Typ

Vollversion

Pegi

18+

Webseite

Preis

ab 52,95 Euro

Media (10)

Erfrischend flott

2010 war ein turbulentes Jahr für das Call-of-Duty-Entwicklerteam Infinity Ward. In einer Nacht- und Nebelaktion wurden die beiden Studiochefs Jason West und Vince Zampella entlassen. Es folgte eine mediale Schlammschlacht und die Gründung von Respawn Entertainment. Mehr als drei Jahre später steht nun das Erstlingswerk unter der Publisher-Flagge von Electronic Arts kurz vorm Release: Titanfall. Wir haben die Shooter-Hoffnung 2014 ausführlich anspielen können und sind kurz gesagt ziemlich begeistert.
Einstieg
Bevor man sich in die digitalen Schlachten stürzen kann, muss ein knapp 15 Minuten langes Tutorial bewältigt werden. Dieses führte uns zum einen in die Steuerung als Pilot (Fußsoldat) ein, dem insbesondere das Parcours-Feature des Spiels große Bedeutung zugemessen wurde. So ist es im Spiel möglich, kurzfristig an Wänden entlang zu laufen und sich von diesen per Sprung abzustoßen um sich an einer gegenüberliegenden Wand weiter fortzubewegen. Sogar ein Doppelsprung ist in Titanfall integriert. Diese enorme Mobilität garantiert ein temporeiches Gameplay, das fast Quake-Niveau erreicht.
Im zweiten Übungsabschnitt bekommen wir einen Crashkurs in Sachen Titan-Steuerung. Der haushohe Mech steuert sich überraschenderweise sehr agil und kann per Boost-Funktion schnelle Ausweichmanöver ausführen. Die Primärwaffe ist je nach Titan-Typ ein schnellschießendes Maschinengewehr, ein präzises Rifle-Gewehr oder ein mächtiger Raketenwerfer. Die Sekundärwaffe ist hingegen mehr eine Zusatzfähigkeit, die etwa einen ganzen Haufen Raketen auf den Feind abschießt, was besonders im Nahkampf sehr wirksam sein kann. Jeder Titan verfügt auf Wunsch über einen Schutzschild, der gegnerische Geschosse abfängt und zurückschleudert. Solltet ihr getroffen werden, geht das zuerst auf Kosten eures Schilds, der sich nach einer gewissen Zeit ohne Beschuss regeneriert. Ist er aufgebraucht, geht es direkt an die Lebensenergie des Titans. Kurz bevor euer Mech zerstört wird, könnt ihr per Schleudersitz entkommen.
Klassensystem und KI
Nachdem das Tutorial abgeschlossen ist, dürft ihr direkt das Multiplayer-Matchmaking-System nutzen. Im Idealfall landet ihr nach einer kurzen Ladezeit (1-2 Minuten) in einer Lobby und entscheidet euch für eine Klasse. Zu Beginn stehen vorgefertigte Piloten wie zum Beispiel der Assassine zur Auswahl. Dieser verfügt über eine zielsuchende Pistole und Tarnfunktion. Dann geht es an die Auswahl des Titans: Hier stehen ebenfalls agilere oder besonders gut geschützte Typen zur Auswahl.
Während der 6vs6-Partien trefft ihr immer wieder auf KI-Gegner. Zu Beginn sind es normale Fußsoldaten, nachdem der erste Titan gelandet ist, sind es sogenannte Spectre. Diese dienen als Kanonenfutter und dazu, eure Timer zu reduzieren. Spectre könnt ihr hacken, dann schließen sie sich eurem Kampf an und beschützen euch. Für abgeschossene Gegner (KI und echte Mitspieler) gibt es Erfahrungspunkte. Sobald ihr ausreichend XP gesammelt habt, könnt ihr einen Titan „droppen“ lassen. Diesen könnt ihr dann selbst steuern oder von der KI. Nach und nach schaltet ihr nicht nur neue Ränge frei sondern auch bessere Waffen, Aufsätze und sogenannte „Burn Cards“. Bei Letzterem handelt es sich um Boni wie zum Beispiel stärkere Wummen oder kürzere Titan-Spawnraten, die ihr vor jeder Partie mitnehmen könnt.
In der aktuellen Betaversion stehen lediglich zwei Maps (verwinkeltes Stadt- und offenes Landgebiet) und drei Spielmodi (Team-Deathmatch, Conquest und Last-Man-Standing) zur Auswahl.
Technik
Entwicklerteam Respawn Entertainment setzt bei Titanfall auf die Source-Engine von Valve, die aber ordentlich aufgewertet wurde. In der PC-Version bekommt man flüssige Animationen, fetzige Explosionen und schicke Lichteffekte geboten. Lediglich die Qualität der Texturen könnte etwas besser sein. Beim Sound sind uns vor allem die Sprecher positiv in Erinnerung geblieben, welche das aktuelle Geschehen perfekt kommentieren.
Unser Preview-Video zu Titanfall

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