Super Mario Party Jamboree - Nintendo Switch 2 Edition + Jamboree TV - Test/Review
Die neue Switch 2 von Nintendo besitzt deutlich mehr Power als die Vorgängerkonsole und diese wird auch für das neue Super Mario Party Jamboree genutzt bzw. benötigt.
Von Christoph Miklos am 24.08.2025 - 06:04 Uhr

Fakten

Plattform

Nintendo Switch 2

Publisher

Nintendo

Entwickler

Nintendo

Release

24.07 2025

Genre

Partyspiel

Typ

Vollversion

Pegi

3

Webseite

Preis

ab 60,58 Euro

Media (15)

Macht die Party etwas launiger


Die neue Switch 2 von Nintendo besitzt deutlich mehr Power als die Vorgängerkonsole und diese wird auch für das neue Super Mario Party Jamboree genutzt bzw. benötigt.

Kamera an!


Bei „Jamboree TV“ handelt sich um einen Art Hub, in der eine Show von Pilzkopf Toad moderiert wird. Coole Sache: Als Spieler sitzt man direkt im Publikum. Das ermöglicht eine an die Konsole angeschlossene USB-C-Webcam, die einen per Filter ausschneidet und ins Spiel bringt. Hier schon mal der nett gemeinte Rat: Bitte nutzt nicht originale Nintendo-Kamera. Diese ist nicht nur teuer, sondern bietet auch nur eine arg mittelmäßige Bildqualität. Als ambitionierter Zocker sollte man daher zu Produkten von Logitech oder Razer greifen. Auch wenn die Show ein nettes Gimmick darstellt, fungiert sie lediglich als Auswahlmenü für die unterschiedlichen und teils neuen Spielmodi. Einer davon hört auf den Namen „Bowser-Bühne“. Wie der Titel dezent andeutet, moderiert der böse König hier selbst. Zu Beginn einer jeden Ausstrahlung wählt man, welches Feature der Switch 2 man nutzen möchte: die Kamera oder das verbaute Mikrofon der Konsole. Zwei Teams zu je zwei Leuten treten gegeneinander an, die Minispiel-Auswahl fällt aber leider so überschaubar wie durchwachsen aus. Im „Kamera“-Modus kommen „Microsoft Kinect“-Vibes auf - leider von der schlechten Sorte. Das Stapeln von Gumbas am Kopf, per Kommando in die Hocke gehen oder so schnell wie möglich auf einen Fragezeichenblock „boxen“ sind wenig unterhaltsame Minispiele. Am Ende einer jeden Runde soll man Gesten und Rufe von Bowsers nachahmen - wirklich gut hat das aber in keiner Testpartie funktioniert. Die „Mikrofon“-Spielchen sind auch nicht wirklich besser: Mittels lauter Schreigeräusche lässt man Baby Bowser fliegen, der Münzen einsammeln muss. Alternativ kann man auch klatschen oder andere Laute von sich geben. Naja. Auf der „Jubelbahn“ hingegen kommt das Maus-Feature der Joy-Con 2 zum Tragen. Man wählt aus fünf Achterbahnen einen Favoriten und ballert in bester Rail-Shooter-Manier Gegner aus dem Himmel, um zusätzliche Zeit zu verdienen. Denn um das Ziel zu erreichen, bleibt nur begrenzt Zeit. In regelmäßigen Abständen geht es zudem in Koop-Minispiele. Bis zu vier Spielerinnen und Spieler arbeiten hier zusammen, um modifizierte Disziplinen der normalen Party möglichst effektiv zu absolvieren. Lackiert Bomben, absolviert ein Memory-Minispiel in Rekordzeit und baut eine ideale Strecke aus Domino-Steinen, um einen höchstmöglichen Rang zu erreichen, was gleichbedeutend mit mehr Zusatzsekunden auf der Uhr ist. Im Gegensatz zur regelrecht grauenhaften Bowser-Bühne sorgt die Jubelbahn zumindest im Vierer-Squad für kurzzeitigen Spaß, nutzt sich aber recht schnell ab.

Neues für das Partyvolk


Im regulären Party-Modus gibt es zwei neue Regelsets. So starten im Blitz-Modus alle Spieler mit 50 Münzen, einem Doppel-Würfel und einem Stern. Doch dafür geht die Partie nur fünf Runden. Bei Team-Regeln treten immer Zweierpaare gegeneinander an und man teilt sich Sterne sowie Münzen. Für diesen Koop-Ansatz steht der besondere Gemeinsam-Würfel zur Verfügung. Mit diesem ruft man den Partner heran und würfelt ein zweites Mal. Im Team darf man sogar zwei Sterne auf einmal kaufen, ähnlich wie mit einem Jamboree-Partner also. Abgesehen von diesen großen Änderungen gibt es 20 neue Minispiele, die sich allesamt auf die neuen Features der Switch 2 stützen. Spielzeugautos aufziehen oder eine Runde Curling zählen dazu. Die neuen Partygames sind nicht nur sehr spaßig, sondern ergänzen auch das bisherige Portfolio perfekt. Darüber hinaus überträgt die Kamera, sofern angeschlossen, das eigene Gesicht ins Spiel und wenn man GameChat nutzt, hört man die Online-Mitspielenden auch über das Mikrofon. Auf der technischen Seite gibt es nur kleine Verbesserungen: Im TV-Modus läuft Super Mario Party Jamboree jetzt in bis zu 1440p, im Handheld-Modus gibt es immerhin 1080p. Die Performance fällt laut Nintendo ebenfalls besser aus, aber ehrlich gesagt gab es da schon auf der ersten Switch kaum etwas zu bemängeln.

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