Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
PC
Publisher
Warner Bros. Interactive Entertainment
Entwickler
Rocksteady Studios
Release
02.02 2024
Genre
Action
Typ
Vollversion
Pegi
18
Webseite
Preis
69,90 Euro
Media (6)
Galerie
Doch fassen wir mal die Basis kurz zusammen: In Suicide Squad: Kill the Justice League dreht sich alles um die vier Antihelden Harley Quinn, King Shark, Captain Boomerang und Deadshot. Diese werden von Amanda Waller beauftragt, die Justice League zu erledigen, da diese von Oberschurke Brainiac korrumpiert wurde. Oder anders formuliert: Batman, Superman, Flash und Co. sind böse. Als „Spielwiese“ für das chaotische Quartett dient Metropolis, welches leider, ähnlich wie damals Gotham City in Batman: Arkham Knight, nur noch Gegner beherbergt.
Große DC-Fans könnten sich an der recht seichten Handlung stören, da zum Beispiel die Superkräfte von Green Lantern gewaltig „reduziert“ wurden, damit das Spektakel passt. Auch muss man die quatschigen Dialoge bzw. den Humor der Antihelden mögen. Immerhin: Über weite Strecken hat die Story auch dank richtig schick aussehender Cutscenes und Charaktermodellen so manch coolen Moment, humorvollen Spruch oder überraschende Wendung zu bieten.
Das große Problem ist nämlich, dass sich die zahlreichen Ballereinlagen über das komplette Spiel hinweg gleich spielen und nur die höheren Schadenszahlen, welche über den Köpfen der Gegnern aufploppen, für einen Unterschied sorgen. Hier helfen auch keine zusätzlichen Waffeneffekte wie Schock und Frost für das insgesamt generische Waffenarsenal oder ein Talentbaum, der uns für 20 Prozent länger in der Luft hält. Zur Erklärung: Nach Abschluss von Missionen gibt es Erfahrungspunkte und man steigt im Level auf. Jeder Aufstieg bringt zudem einen Talentpunkt für einen von drei Skilltrees. So erhöht man beispielsweise bei King Shark seine Feuerkraft, Stärke und Dominanz. Eine merkliche Änderung am Gameplay bringt das alles aber nichts.
Wie bereits erwähnt dient Metropolis als offener Schauplatz für den Kampf gegen die Gerechtigkeitsliga. Leider täuscht der Ersteindruck und recht schnell wird klar, dass Supermans Heimatstadt mehr einer austauschbaren Kulisse gleicht, der es an optischer Abwechslung und markanten Gebäuden mangelt. Auch die klassischen Open World-Aktivitäten sind überaus ideenlos ausgefallen. Es gibt lediglich Nebenaufgaben für besseren Loot – Waffen, Schilde und Mods in verschiedenen Seltenheitsstufen – und simple Riddler-Rätsel. Arg wenig für einen AAA-Vollpreistitel.
Das Entwicklerteam nutzte für das Spiel die schon leicht angestaubte Unreal Engine 4, was man auch sieht. Zwar wissen Animationen und Kampfeffekte zu gefallen, doch der Rest ist maximal mittelmäßig. Leider sind viele Stellen in Metropolis arg detailarm. Auch die Akustik bewegt sich maximal auf einem mäßigen Niveau.
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