Nach der Enthüllung von Resident Evil: Veronica beim Summer Game Fest 2026 hat Capcom weitere Informationen zum Remake veröffentlicht. Produzent Yoshiaki Hirabayashi erklärte in Gesprächen mit Medienvertretern, dass sich die Neuauflage zwar an der Handlung des Originals orientiert, die Erzählstruktur jedoch umfassend modernisiert wird.
Die Geschichte rund um Claire Redfield und ihre Flucht von der abgelegenen Gefängnisinsel Rockfort Island bleibt erhalten. Allerdings werden zahlreiche Ereignisse, Charaktermomente und Story-Abschnitte neu angeordnet und zeitgemäß inszeniert. Laut Capcom sollen dabei keine wichtigen Szenen verloren gehen. Stattdessen möchte das Entwicklerteam die Erzählung flüssiger gestalten und Schwächen des Originals wie abrupte Tempowechsel oder ausgedehnte Backtracking-Passagen entschärfen.
Auch zur Kameraperspektive gibt es nun Klarheit. Obwohl erste Trailer vereinzelt Ego-Aufnahmen zeigten, setzt Resident Evil: Veronica vollständig auf die Schulterperspektive. Damit folgt das Remake dem Erfolgsrezept der Neuauflagen von Resident Evil 2 und Resident Evil 4 sowie dem jüngsten Serienableger Resident Evil Requiem.
Für Fans des Klassikers bedeutet die überarbeitete Struktur, dass trotz bekannter Schauplätze und Figuren mit einigen neuen Überraschungen gerechnet werden darf. Die Begegnungen mit der Ashford-Familie und zahlreiche Story-Elemente sollen sich spürbar anders entfalten als im Original aus dem Jahr 2000.
Resident Evil: Veronica erscheint 2027 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Darüber hinaus soll Capcom bereits an einem Remake von Resident Evil Zero arbeiten.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.
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