Sie sind zurück!

2002 kam das erste Ratchet&Clank und was habt ihr es nicht alle geliebt! Jetzt, eine kleine Ewigkeit und unzählige Spiele später, erscheint nicht bloß (bald) der dazugehörige Kinofilm, nein, man serviert euch auch das Remake zum ersten Teil und wieso uns das vor Freude weinen lässt, erfahrt ihr im Test!
Ratchet&Clank
Das Spiel zum Film, oder der Film, der auf dem Spiel basiert, das lose auf dem damaligen Spiel basiert, oder … unzählige Möglichkeiten gibt es, wie man es denn nennen will, aber eines kann man direkt sagen – noch nie hat etwas, das man zumindest Ansatzweise als Remake betiteln könnte, uns so glücklich gemacht wie Ratchet&Clank. Wir müssen auch ehrlich zugeben, der erste Teil damals, vielleicht waren wir zu jung, vielleicht zu dumm, aber so recht warm wurden wir nie mit dem Ding, egal wie oft wir versucht haben uns die damalige Perle zu Gemüt zu führen. Natürlich ging das restliche Merchandise nicht einfach so an uns vorbei, aber der schiere Hype um den damaligen Knaller, der war eben doch schwer nachvollziehbar. Plötzlich wird ein Film angekündigt, man seufzt schwer, schüttelt den Kopf, holt die Promoversion aus dem Briefkasten und ist mit einem Mal hin und weg. Wie? Weil es einfach passt und plötzlich freut man sich sogar auf die Verfilmung eines alten Spiels, obwohl das ja eigentlich keine besonders innovative oder kreative Idee ist.
Neu, alt
Was ist neu, was ist alt und überhaupt: wen interessiert das eigentlich? Wir würden euch ja gerne von der Story erzählen, aber zumindest die kennt ihr bereits, ebenso wie viele Level und deren Aufbau euch bekannt vorkommen könnten. Neuerungen gibt es dennoch, eine unendliche Vielzahl an Waffen nutzt ihr diesmal um eine noch viel größere, noch viel buntere Menge an Feinden niederzumähen. Ein paar neue Level, ein paar neue Sequenzen, hier wurde was geändert, da ist was nicht mehr so wie es war, nebenher quatscht euch Captain Qwark zu, Waffen werden aufgelevelt und können geskillt werden, endlos viele Elemente wurden aus den unterschiedlichsten Spielen der Reihe übernommen und eingepflanzt und ganz nebenher ist alles irgendwie gleich und gleichzeitig doch auch anders.
Spielerisch
Klar, Ratchet & Clank bleibt irgendwie ein Jump&Run mit klassischen Jump&Run Rätseln. Nebenher sammelt ihr Schrauben, Sammelkarten und Krimskrams um Waffen zu upgraden und euch allerlei Boni zu schnappen. Das Positive bei all dem ist eben, dass auch die Action auf
keinen Fall zu kurz kommt, denn wie man es eben von Ratchet&Clank kennt, ballert ihr euch während eures Abenteuers durch allerlei bunte Monstermassen und nutzt dafür die skurrilsten Waffen. Zwischendurch präsentiert man euch dann noch filmreife und verflucht spaßige Zwischensequenzen und großartige Dialoge der beiden Hauptakteure und allerlei witzige Einlagen für Zwischendurch. Ob ihr nun um die Wette skated, oder euch in einer Schlacht im Raumschiff verliert, irgendwie kommt, trotz unglaublich linearer Level und eigentlich wenig Spielraum zu erkunden und suchen, nie Langeweile oder Stumpfsinn auf. Das kann durchaus auch den runden und stimmigen Animationen, der eigentlich recht detaillierten und sehr guten Grafik oder dem großartigen Soundtrack geschuldet sein. So gut wie nie hatten wir Probleme mit Rucklern oder Bugs und selbst die Kamera, der heimliche Erzfeind eines jeden Platformers, hat sich uns bloß äußerst selten in den Weg gestellt.

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