Erst im Juli hat Sony bekannt gegeben, dass man 15 Millionen Konsolen bis zum Ende des Fiskaljahrs im März 2021 produziert werden.
Wie Bloomberg berichtet, muss die Planzahlen auf maximal 11 Millionen Konsolen reduzieren, vier Millionen weniger als angedacht. Grund hierfür seien Herstellungsprobleme mit den speziell designten SoC-Prozessoren (system-on-chip) von AMD. Der Produktionsausbeute der Chips ist offenbar geringer als erwartet und soll nur bei 50 Prozent liegen. Zwar wäre Besserung in Sicht, ein stabiles Level sei aber noch nicht erreicht.
Laut Analyst Daniel Ahmad seien derartige Probleme im Grunde nichts Ungewöhnliches, das Ausmaß sei aber durchaus ernster als normalerweise. Zwar wäre die PS5-Produktion nun immer noch umfangreicher als die der PS4 im gleichen Zeitraum, aber die PS5-Versorgung könne dadurch in 2021 durchaus beeinträchtigt werden.

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