Nach der rund 55 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme durch ein Investorenkonsortium um den saudischen Staatsfonds PIF steht Electronic Arts laut einem Bericht vor einem harten Sparkurs. Wie Bloomberg-Journalist Jason Schreier berichtet, sollen künftig 700 Millionen US-Dollar pro Jahr eingespart werden.
Rund 170 Millionen US-Dollar der Einsparungen sollen durch sogenannte "organisatorische Effizienzen" erreicht werden – ein Begriff, der in der Branche häufig mit Stellenabbau in Verbindung gebracht wird. Hintergrund ist die hohe Schuldenlast von rund 18 Milliarden US-Dollar, die nach der Übernahme entstanden sein soll.
EA hatte bereits in den vergangenen Monaten mehrere hundert Arbeitsplätze abgebaut, unter anderem bei Respawn Entertainment und verschiedenen Battlefield-Teams. Branchenbeobachter befürchten nun weitere Einschnitte. Besonders Studios mit risikoreicheren Einzelspieler-Projekten könnten unter dem Sparkurs leiden, während erfolgreiche Live-Service-Titel und Sportreihen wie EA Sports FC oder Apex Legends als vergleichsweise sicher gelten.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.
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