Mighty No. 9 - Test/Review (+Video)
Über 67.000 Unterstützer sammelten knapp 4 Millionen Dollar für den inoffiziellen Mega-Man-Nachfolger Mighty No. 9.
Von Christoph Miklos am 01.07.2016 - 19:08 Uhr

Fakten

Plattformen

PlayStation 4

Wii U

Xbox One

3DS

PC

Publisher

Comcept

Entwickler

Blue Omega Interactive

Release

23.06 2016

Genre

Platformer

Typ

Vollversion

Pegi

3+

Webseite

Preis

ab 19,99 Euro

Media (11)

4 Mio. für Mittelmaß

Über 67.000 Unterstützer sammelten knapp 4 Millionen Dollar für den inoffiziellen Mega-Man-Nachfolger Mighty No. 9. Damit ist das Projekt, initiiert vom japanischen Entwickler Keiji Inafune, eine der erfolgreichsten Crowdfunding-Spielekampagnen bisher. Stellt sich jetzt bloß die Frage: Überzeugt das Spiel auch?
Klon-Man
Was wir schon jetzt verraten können: die hohe Geldsumme merkt man Mighty No. 9 nicht an. Auf den ersten Blick könnte man es sogar mit einem aufwändigeren Fan-Projekt „verwechseln“. Die Story ist schnell erzählt: Wir schlüpfen in die Roboterhaut von Beck, der die Produktionsnummer „9“ trägt. Seine Kollegen sind aus anfangs unbekanntem Grund durchgedreht und bedrohen die Welt. Beck muss sie in zwölf mittellangen Levels ausschalten.
Das eigentliche Gameplay erinnert ebenfalls an die guten alten Mega-Man-Zeiten: unser Held läuft in einer 2D-Welt von links nach rechts, weicht Hindernissen aus und kämpft gegen Standardgegner und Bosse. Mit unserem Impulswerfer können wir Gegner nicht nur zerstören, sondern diese auch zum Taumeln bringen. Anschließend kann Beck seine Dash-Fähigkeit einsetzen und damit die Fähigkeit des Gegners übernehmen, etwa eine Panzerung. In den teils gelungenen, teils überlangen Kämpfen gegen Bossgegner kann Beck dauerhaft an besonders durchschlagkräftige Spezialwaffen kommen.
Mit etwas Übung entsteht ein schöner „Flow“ beim Spielen. Leider wird man aber immer wieder durch unfaire Abschnitte ausgebremst. Darüber hinaus nerven die schlecht platzieren Checkpoints.
Im technischen Bereich darf man sich -leider- keine Highlights erwarten. Selbst für einen Platformer sieht Mighty No. 9 nicht gerade hübsch aus. Ebenfalls nicht schön: auf unserem High-End-Test-PC kam es immer wieder zu Rucklern. Auch Steuerung und Soundkulisse sind nur arg mittelmäßig ausgefallen.
Mighty No. 9 ist für Windows-PC, Xbox One, Playstation 4 und Wii U als Download und im Handel erhältlich. Der Preis liegt auf den meisten Plattformen bei 30 Euro, eine Basis-PC-Fassung ist für 20 Euro zu haben. Unterstützer auf Kickstarter müssen je nach Einsatz kein weiteres Geld bezahlen.
Unser Testvideo zu Mighty No. 9

2 Kommentare

Klaus vor 3698 Tagen

nice

baixar facebook vor 3697 Tagen

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