Metal Gear Rising: Revengeance - Vorschau/Preview
Metal Gear Rising: Revengeance stellt einige Serientraditionen auf den Kopf.
Von Christoph Miklos am 22.12.2012 - 00:08 Uhr

Fakten

Plattformen

Xbox 360

PlayStation 3

PC

Publisher

Konami

Entwickler

Kojima Productions

Release

21.02 2013

Genre

Action

Typ

Vollversion

Pegi

18+

Webseite

Preis

59,90 Euro

Media (74)

Mehr Action mit Raider

Metal Gear Rising: Revengeance stellt einige Serientraditionen auf den Kopf. Publisher Konami hat die bekannte und sehr beliebte Marke rund um Super-Soldat Solid Snake an das Entwicklerteam Platinum Games übertragen, die bereits für die beiden SEGA-Titel Bayonetta und Vanguard viel positive Kritik erhalten haben. Ob das neue, deutlich actionreichere Gameplay überzeugen kann?
Flottes Gameplay
In Metal Gear Rising: Revengeance steuern wir „Raiden“, der bereits in Metal Gear Solid 2 seinen ersten Auftritt als Hauptcharakter hatte. Und auch sonst ändert sich einiges. Denn Rising Revengeance ist schnell. Sehr schnell. Alles läuft dynamisch und flott ab, bei Rising Revengeance steht nicht bedachtes reagieren, sondern schnelles Agieren im Vordergrund. Bewaffnet mit einer Energiekatana sprinten und hüpfen wir durch die linearen Levelabschnitte. Raiden bekämpft anstürmende Desperado-Einheiten und anderes Gegner mit einem riesigen Hightech-Katana, das sich messerscharf und ohne Rücksicht auf Verluste seinen Weg durch alles bahnt, was nicht schnell genug geflüchtet ist. Damit bearbeitet der Cyborg-Ninja seine Gegner mit leichten oder harten Angriffen, geblockt wird mit einer Aktionstaste und Druck in die Richtung des Angreifers. Verschnaufpausen während der extrem temporeichen Kämpfen gewährt das Programm nur in den gut gemachten Zwischensequenzen in Ingame-Grafik.
Anspruchsvoll
Bereits auf mittleren Schwierigkeitsgrad ist es essenziell wichtig, Schläge oder Schüsse abzuwehren, da man ansonsten ganz schnell ins digitale Gras beißt. Wir vermissen beim flotten Gameplay allerdings eine „Ausweichen-Taste“ ähnlich wie bei Darksiders 2. Lange Komboketten sind kein Problem, wie Batman zu besten Arkham-City-Zeiten prügeln wir uns von Gegner zu Gegner. Nur die leicht unruhige Kamera sorgt für gelegentliche Übersichtsprobleme.
Blade
Das wohl interessanteste Feature bei MGS Rising ist der sogenannte „Blade-Modus“. Durch Druck auf die linke Schultertaste frieren wir das Geschehen ein und können dann mit dem rechten Stick genau bestimmen, an welcher Stelle das Katana schneiden soll. So zerfallen die Gegner bei richtiger Anwendung in dutzende Einzelteile (eine Anzeige gibt darüber genau Auskunft). Diese Art der Selbstverteidigung ist an manchen Stellen im Spiel sogar bitter nötig, da manche Robotereinheiten nur an gewissen Körperpartien beschädigt werden können. Ein Roboter ist ohne seine Metallfüße zum Beispiel komplett bewegungsunfähig.

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