Mario Tennis Fever - Test/Review
Mit „Mario Tennis Fever“ gibt es den ersten Tennisableger aus dem Mario-Universum für die neue Switch 2 Konsole.
Von Christoph Miklos am 19.02.2026 - 14:13 Uhr

Fakten

Plattform

Nintendo Switch 2

Publisher

Nintendo

Entwickler

Nintendo

Release

12.02 2026

Genre

Sportspiel

Typ

Vollversion

Pegi

3

Webseite

Preis

69,99 Euro

Media (11)

Spiel, Satz und Sieg


Mit „Mario Tennis Fever“ gibt es den ersten Tennisableger aus dem Mario-Universum für die neue Switch 2 Konsole. Ob der bekannteste Schnauzbartträger der Spielegeschichte auf dem Court eine gute Figur macht, lest ihr in unserer ausführlichen Review!

Simpel und launig


Auch das neuste „Tennis-Abenteuer“ von Mario setzt voll auf Spielspaß und weniger auf Realismus: Der Ball landet quasi nie im Netz oder neben dem Platz. Auch ohne jede Vorkenntnis kommt man schnell rein und Frustmomente gibt es eigentlich nie. Die wohl größte Stärke des Titels ist die einsteigerfreundliche Steuerung. Slice, Topspin oder ein gerader Schlag sind einer Taste zugewiesen. Die schick animierten Spezialschläge werden über simple Tastenkombinationen umgesetzt. Ein Beispiel für den gelungenen Balanceakt zwischen „leicht zu lernen, aber schwer zu meistern“: Wenn der Gegenspieler zum Netz stürmt, kann man mit A und B den Ball über seinen Kopf spielen. Genau von solchen Taktiken lebt Mario Tennis Fever. Auch das Tempo und der richtige Winkel entscheiden oftmals über Sieg oder Niederlage. Die eben erwähnte Technik lernt man im knapp drei Stunden langen Abenteuermodus, der als Tutorial dient. Neue Schläge, Bewegungen und Spielsituationen werden Schritt für Schritt eingeführt, ohne zu überfordern. Gerade Einsteiger profitieren davon, weil sie hier praktisch nebenbei lernen, warum welcher Schlag wann sinnvoll ist. Eine tolle Sache!

Fever!


Eine Besonderheit des Spiels sind die namensgebenden „Fever“-Schläger. Diese besitzen Spezialeffekte, welche das Spiel stark beeinflussen können. So erzeugt der Ball des Mini-Pilz-Schlägers beim Aufsetzen Pilze - wer so einen berührt, schrumpft umgehend. Der Sternenschläger macht einen schneller und unbesiegbar - der Tornadoschläger wiederum pustet gegnerische Spieler weg. Insgesamt 24 Schläger lassen sich freischalten. Entscheidend ist, dass diese Fever-Schläge konterbar sind. Wer im richtigen Moment reagiert, schickt den Effekt zurück zum Gegner. Besonders im Doppel zeigt sich, wie gut dieses System funktioniert, auch weil die KI zuverlässig mitspielt und den Spielfluss nicht stört.

Zusätzliche Modi und Freischaltbares


In den Missionstürmen tritt man nacheinander zu verschiedenen Herausforderungen an, die man ohne Niederlage meistern muss. Scheitert man an einer Aufgabe, verliert man ein Herz. Sind alle Herzen aufgebraucht, heißt es: von vorn beginnen. Für jede Herausforderung werden bestimmte Charaktere und Schläger vorgegeben. So kämpft man beispielsweise mit drei Babys gegen Bowser. Einige der Missionen haben es dabei ordentlich in sich und können einen ganz schön ins Schwitzen bringen. Der Realmodus bietet dagegen eher lockeren Spielspaß, auch wenn er nicht ganz neu ist. Hier nutzt man die Bewegungssteuerung des Joy-Cons, um den Ball zu schlagen, während sich die eigene Figur automatisch über das Feld bewegt. Dieser Modus kann ebenfalls mit bis zu vier Personen gespielt werden. Erfreulich: Schon direkt zum Spielstart sieht man, welche neuen Charaktere, Farb-Varianten mancher Figuren, Schläger und Tennisplätze man freischalten kann.

Multiplayer und Technik


In Mario Tennis Fever können bis zu vier Spieler lokal im Einzel oder Doppel antreten, an einer Konsole oder über mehrere Systeme hinweg. Dank Game Share reicht eine einzige Version des Spiels, damit bis zu drei weitere Personen lokal mitspielen können. Online stehen sowohl freie Partien mit eigenen Regeln als auch Rang-Matches zur Verfügung. Technische Probleme im Multiplayer konnten wir während unserer Testzeit nicht feststellen. Auch im technischen Bereich überzeugt der neuste Mario-Titel. Sämtliche Tennisplätze wurden abwechslungsreich und detailreich gestaltet. Die Animationen der Charaktere sowie Spezialeffekte sehen richtig gut aus. Die Framerate bleibt stets flüssig und auch in hektischen Situationen geht nie die Übersicht flöten.
Der Soundtrack ist gut - die Bälle bzw. Schläge könnten aber ruhig etwas wuchtiger klingen. Eine Sprachausgabe gibt es grundsätzlich nicht. Abseits von der Plauderblume, welche einen während des Matches die ganze Zeit volllabert. Immerhin kann man sie ausschalten. Dann ist es aber schon fast wieder zu ruhig.

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