Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Bandai Namco
Entwickler
Tarsier Studios
Release
28.04 2017
Genre
Adventure
Typ
Vollversion
Pegi
12+
Webseite
Preis
15,99 Euro
Media (12)
Die Fähigkeiten unseres kleinen Alter Ego sind dann auch sehr beschränkt. Schnell finden wir heraus, dass wir geduckt schleichen, rennen, Gegenständer ergreifen und klettern können. Wenn man dann noch die Taste für unser treues Feuerzeug findet, weiß man Bescheid. Passend zu unserer winzig kleinen Statur, die einen besonders Starken Kontrast zur oft titanisch aufragenden Spielwelt und ihren Bewohnern bildet, und im Gegensatz zu vielen Genregeschwistern, erlernen wir auch während des Spielverlaufs keinen neuen Fähigkeiten oder Ähnliches dazu.
Wer trotzdem Filme mag, der bekommt wahrscheinlich gegen Ende des Spiels am ehesten Lust, nochmal "Chihiros Reise ins Zauberland" zu schauen. Ihr wisst schon. Dieser Animationsfilm mit dem Kind, der nicht von Tim Burton ist.
Letzer etwas problematischer Kritikpunkt: Die Checkpoints. Little Nightmares speichert genretypisch an bestimmten Stellen selbstständig und setzt uns beim tragischen Versagen unserer Heldin an diese Stellen zurück. Vereinzelt sind diese Stellen jedoch etwas arg bestrafend gesetzt, besonders wenn es sich an der Stelle auch noch um eine der (sehr seltenen) Trial-and-Error-Momente handelt. Ich bin mir durchaus des Dilemmas bewusst, dass auch ein Spiel, das hauptsächlich durch das (üblicherweise relativ kurze) Spielerlebnis und die Erzählstruktur glänzt, trotzdem die Möglichkeit des Scheiterns haben muss, damit die "Bedrohungen" im Spiel nachvollziehbar bleiben, trotzdem stören diese Stellen den Spielfluss leider enorm.
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