Spaß für die ganze Familie

Passend zum letzten Star-Wars-Film gibt es natürlich auch eine Videospielumsetzung aus dem LEGO-Universum. Erneut liefern die Entwickler von TT Games ein gelunges Action-Adventure für Jung und Alt ab.
Zuerst die alte Geschichte
Die ersten 30 Minuten in LEGO Star Wars: Das Erwachen der Macht bekommt man eine Rückblende der alten Generation (Han Solo, Luke Skywalker) geboten - erst danach stürzt man sich in das neuste Star-Wars-Abenteuer und schlüpft dabei in die LEGO-Haut von Poe Dameron, Finn, Rey und natürlich auch BB-8.
Das Spiel erzählt mit seinen kurzen Abschnitten den Film nach, gewährt dabei aber einen sehr eigenen Blick auf die Figuren und auf viele Details. Der typische LEGO-Humor ist immer mit von der Partie. Da wird zum Beispiel Poe mittels Federn gefoltert und das beliebte Lichtschwert hat plötzlich einen Wackelkontakt. Beim Gameplay bekommt man eine ordentliche Abwechslung aus Bodenkämpfen, einfachen Knobelaufgaben und Flugsequenzen geboten. Auch ein neues Feature gibt es: das Multi-Build-System. An gewissen Stellen im Spiel kann man aus LEGO-Steinen verschiedene Objekte bauen. Aus den maximal drei vorgegebenen Bauplänen muss man die richtige Reihenfolge herausfinden, da es ansonsten nicht weitergeht im Level. Ein sehr launiges Gameplay-Element.
Nach wie vor wichtig: Viele Rätsel lassen sich nur mit der richtigen Figur lösen. Jeder Charakter im Spiel hat eine spezielle Fertigkeit. Zum Beispiel kann nur BB-8 Türen hacken und Rey an Wänden hochklettern. Einen all zu hohen Schwierigkeitsgrad sollte man sich aber nicht erwarten. Selbst jüngere Spieler werden nach knapp acht Stunden die komplette Kampagne durchgezockt haben. Übrigens: Die Kampagne ist alleine spielbar, oder per Splitscreen mit einem Kumpel im Sofa-Koop - aber nicht über das Internet.
Technik
Technisch weiß LEGO Star Wars: Das Erwachen der Macht zu gefallen. Auf der Pro-Seite stehen die hübsch gestalteten Levels und Charaktere - auch die Effekte und Animationen können sich sehen lassen. Bei der Musik handelt es sich natürlich um den Soundtrack von John Williams. Und: In der deutschen Version haben außerdem die originalen Synchronsprecher ihre jeweiligen Rollen vertont, was durchgehend gut klingt.

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