Kingston FURY: Farben- und Lichtspiel im Gaming
Kingston FURY zeigt, woran sich Gamer mit Blick auf ihr RGB-Setup orientieren und welche theoretische Wirkung die diversen Farben haben können.
Von Christoph Miklos am 15.09.2022 - 15:50 Uhr - Quelle: Pressemitteilung

Fakten

Hersteller

Kingston Technology

Release

1987

Produkt

Arbeitsspeicher

Webseite

Kingston FURY zeigt, woran sich Gamer mit Blick auf ihr RGB-Setup orientieren und welche theoretische Wirkung die diversen Farben haben können.
Schon gewusst? Eines der ersten Computer- bzw. Arcade-Spiele, bei dem echte RGB-Farben – sprich die Farben Rot, Grün und Blau, die zusammen den sogenannten additiven Farbraum bilden – zum Einsatz kamen, war das Spiel „Galaxian“ von Namco und erschien im Jahre 1979.1 Seitdem hat sich eine Menge getan. Satte Farben gehören heute nicht nur standardmäßig in Spiele, sondern bestimmen generell die Gaming-Optik und das Kürzel RGB beschreibt in erster Linie dekorative Beleuchtungsoptionen. Egal ob Tastatur, Headset oder RAM-Kit – aktuelle Hardware macht ein individuelles Setup möglich.
Was Gamer bei der Farbwahl beeinflusst, welche Wirkung verschiedene Farben theoretisch haben und welche grundlegenden Dinge in Hinblick auf das RGB-Setup beachtet werden sollten, das hat sich Kingston FURY, die Gaming-Division von Kingston Technology, dem weltweit führenden Anbieter von Speicherprodukten und Technologielösungen, einmal genauer angesehen.
Gefühlslage, Farbpräferenz und Inspiration von außen
Design und Optik spielen auch im Gaming eine wichtige Rolle und moderne Komponenten wie beispielsweise RAM-Kits bieten Gamern nicht nur eine herausragende Leistungsfähigkeit, sondern durch zugehörige Software außerdem die Optionen, Farben und Lichteffekte der Hardware zu individualisieren und verschiedene Komponenten zu synchronisieren. Was das Setup dabei im Einzelnen beeinflusst, zeigt eine Twitter-Umfrage in der Kingston-Technology-Community zum Thema RGB: 45 Prozent der Teilnehmer haben schlicht und einfach eine Lieblingsfarbe und verwenden diese in der Regel für Ihre RGB-Beleuchtung. Ein Viertel gibt jedoch an, ihre Einstellungen je nach Stimmung zu variieren. 22 Prozent machen es wiederum von dem Spiel abhängig, welches sie gerade spielen.
Nur knapp neun Prozent folgen diversen Onlinetrends. Das unterstreicht auch die Ergebnisse einer zweiten Frage zu den generellen Inspirationsquellen der Gamer: 54 Prozent der Teilnehmer lassen sich nämlich im Allgemeinen nur bedingt von außen beeinflussen und setzen neben externen Impulsen vor allem auf eigene Ideen. Immerhin knapp 24 Prozent orientieren sich an anderen Gamern und 14 Prozent schauen danach, was ihre Freunde machen.
Farbtheorie, Licht und Leistungsfähigkeit
Die 25 Prozent der Gamer, die ihre Beleuchtung von ihrer Stimmung abhängig machen, geben einen Hinweis darauf: Farbe und Licht hängen stark mit unserer Gemütslage zusammen und haben die Möglichkeit, diese zu beeinflussen. Während kalten Farben in der Farbtheorie eine beruhigende Wirkung zugeschrieben wird, sollen warme Farben wie Rot, Gelb oder Orange anregend wirken2 – besonders Rot wird im Zusammenhang mit Computerspielen häufig mit gesteigerter Reaktionsfähigkeit aber auch höherem Puls und Blutdruck in Verbindung gebracht3. Blau hingegen werden gedämpfte Emotionen4 aber gleichzeitig die Steigerung von Kreativität und Leistungsfähigkeit, Grün die Motivation im Zuge einer aktuell ausgeführten Tätigkeit nachgesagt5 – die richtigen Farben für alle, die ihr Gaming auf das nächste Level heben möchten?
Prinzipiell sollte die Beleuchtung eines Gaming-Zimmers nicht zu grell und gleichzeitig nicht zu dunkel sein – große Helligkeitsunterschiede zwischen der Umgebung und dem Bildschirm erfordern mehr Konzentration und sorgen dafür, dass die Augen schneller ermüden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang eine Beleuchtung hinter dem Monitor. Darüber hinaus sollten Spiegelungen und Lichtreflexe vermieden werden und zu guter Letzt gilt: ab und an dürfen die Rollos auch einmal geöffnet und ein paar Sonnenstrahlen genossen werden, denn ein Mangel an Tageslicht kann den Biorhythmus stören und ebenfalls die Leistungsfähigkeit beeinflussen.
Auf den Geschmack gekommen?
Wer seinem Gamingzimmer einen neuen Look verpassen und RGB-fähige Hardware verbauen möchte, der sollte zuerst die Kompatibilität der verschiedenen Komponenten prüfen. Zum Beispiel arbeiten verschiedene RGB-Header mit unterschiedlichen Spannungen und das kann unter Umständen zum Kurzschluss führen – die meisten aktuellen Motherboards können zwar sowohl mit 5 Volt ARGB als auch mit 12 Volt RGB arbeiten, aber ein Check zur Sicherheit ist empfehlenswert. Zur Kontrolle der RGB-Beleuchtung und Synchronisation mehrerer Komponenten bieten sich separate Controller an – hier gilt es wiederum zu prüfen, welche Software mit dem Motherboard kompatibel ist. Einmal eingerichtet, stehen mit der RGB-Technologie bis zu 16 Millionen verschiedene Farbkombinationen zur Verfügung – genügend Spielraum für individuellen Präferenzen und ein Setup, dass unter Umständen sogar das eigene Wohlbefinden beeinflusst.

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