Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PlayStation 5 Pro
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
PC
Publisher
Focus Entertainment
Entwickler
Saber Interactive
Release
12.03 2026
Genre
Shooter
Typ
Vollversion
Pegi
18
Webseite
Preis
ab 59,90 Euro
Media (14)
Galerie
Im Herzen ist das Spiel ein klassischer Shooter mit viel Gewalt und Explosionen. Die zahlreichen Waffen fühlen und hören sich richtig gut an. Es macht ordentlich Spaß Untote mit Maschinengewehren, Schrotflinten oder den Spezialkräften der vier Klassen (Strike, Medic, Operator und Verteidiger) zu bearbeiten. Besonders die Feuerangriffe des Strike machen richtig Laune, während Medic und Operator eher Support-Einheiten sind.
Die Geschichte wird über neun verschiedene Maps erzählt, die wie eine kleine Open-World aufgebaut sind. Neben den Hauptaufgaben kann man extra Erfahrungspunkte sammeln, welche die Fähigkeiten der einzelnen Klassen verbessern zusätzliche Ausrüstungsgegenstände bergen oder Bauteile looten. Letztere benötigt man zum Öffnen von Spezialwaffentruhen oder beim Verbarrikadieren bei großen Schlachten. Mit ihnen aktiviert man unter anderem Geschütze, Elektrofallen und Köder.
Die Suche nach Loot spielt daher eine zentrale Rolle und macht spätere Kämpfe deutlich einfacher. Gleichzeitig trifft man immer wieder auf neue Bedrohungen wie Zombie-Nester, widerliche Tentakelwesen oder besondere Untote wie den Nuker, der eine Bombe auf dem Rücken trägt. Die Gegnervielfalt ist insgesamt solide, auch wenn man hauptsächlich Horden von Roamern bekämpft. Ähnlich wie in World War Z treten die Untoten oft in gewaltigen Gruppen auf und sorgen so für spektakuläre, blutige Gefechte.
Die schweren Vehikel bleiben regelmäßig im Matsch stecken und dann dauert es oft mehrere Sekunden, bis es weitergeht. Immerhin: Es gibt verschiedene Arten von Fahrzeugen. Zum Beispiel kann man mit dem Krankenwagen die Lebensbalken der Mitspieler per Spezialfähigkeit auffrischen.
Die Progression entfaltet sich über mehrere Systeme: Durch das Spielen werden zunächst Erfahrungspunkte gesammelt, wodurch das Profil aufsteigt. Parallel dazu erhält die gewählte Klasse eigene XP, die wiederum Charakterpunkte freischalten, welche sich individuell in den Fähigkeitenbäumen verteilen lassen. Zusätzlich steigt die Effektivität im Umgang mit bestimmten Waffen. Auch das Arsenal selbst entwickelt sich weiter – alle fünf Stufen kann die Qualität der Waffen verbessert werden. Darüber hinaus verfügt Toxic Commando über eine umfangreiche Werkbank, an der sich die Ausrüstung anpassen lässt, etwa durch den Austausch von Visier, Lauf, Mündung oder Griff.
Für das Waffenmanagement und die Charakteranpassung kommen die drei Ressourcen Sludgit, Residium und Mortit zum Einsatz. Welche davon verfügbar sind, richtet sich nach dem gewählten Schwierigkeitsgrad. Auf der niedrigsten Stufe, „Geschichte“, wird ausschließlich Sludgit gesammelt. Erst auf den beiden höchsten Schwierigkeitsgraden lässt sich zusätzlich Mortit verdienen. Wer seine Ausrüstung vollständig optimieren möchte, kommt daher nicht umhin, sich in den Grind zu begeben und die anspruchsvollsten Gefechte zu meistern.
Akustisch liefert Toxic Commando eine stimmige Untermalung des Geschehens. Die Musik setzt vor allem auf treibende, actiongeladene Klänge, die die hektischen Gefechte passend begleiten, ohne sich dabei zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Die Waffengeräusche fallen druckvoll und wuchtig aus, wodurch das Gunplay ein gutes Feedback vermittelt. Explosionen, Treffer und das Zerlegen der Gegner sorgen für einen entsprechend brachialen Klangteppich. Die Sprecherleistungen bewegen sich auf einem soliden Niveau. Die Dialoge sind zweckmäßig und transportieren die nötige Atmosphäre, ohne jedoch besonders herauszustechen oder langfristig im Gedächtnis zu bleiben.
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