God of War: Chains of Olympus (PSP) - Review
God of War hat es mit seinen zwei Teilen auf der PS2 zum Kultstatus geschafft. Verantwortlich zeichnen sich hier Ready at Dawn Studios, die bereits
Von Gamezoom-Team am 03.04.2008 - 12:29 Uhr

Fakten

Plattform

PlayStation 2

Publisher

Sony

Entwickler

Ready At Dawn Studios

Release

Ende März 2008

Genre

Action

Typ

Vollversion

Pegi

18

Webseite

Media (18)

Einleitung

God of War hat es mit seinen zwei Teilen auf der PS2 zum Kultstatus geschafft. Verantwortlich zeichnen sich hier Ready at Dawn Studios, die bereits mit Daxter eine verdammt gute PS2->PSP-Konvertierung ablieferten. Zeitlich ist Chains of Olympus noch vor God of War angesiedelt und beginnt in Attica wo Kratos, im Auftrag der Götter, die Persische Armee aufhalten darf. Diese Aktion gipfelt in einem Duell mit einem Basilisken, der gleichzeitig den ersten Bosskampf darstellt. Wer die Demo gespielt hat, hat schon Teile von Attica gesehen und der Rest ist nicht viel anders. Nach diesem ersten Kapitel legt die Story so richtig zu. Unter anderem besucht man den Tempel des Sonnengottes Helios und steigt sogar in die Tiefen des Hades hinab.
Das Kämpfen ist des Kriegers Lust
Den Großteil der Zeit ist man dabei beschäftigt diese Gegner zu zerschnetzeln. Als Waffen dienen dabei nur die Klingen des Chaos. Zwar darf man gegen Ende des Spieles noch mit einer Nahkampfwaffe herumexperimentieren, aber die meisten Spieler werden wohl bei den Kettenklingen bleiben. Der Analogstick bewegt Kratos und auf den Buttons wird zugelangt, geblockt oder gesprungen. Damit nicht genug, wechselt man auf dem D-Pad zwischen den verfügbaren Waffen aus (wie gesagt erst gegen Ende des Spieles), L und die Buttons lösen Spezialattacken der Waffen aus, R und die Buttons sind zum Zaubern da und mit L und R gleichzeitig weicht man gegnerischen Angriffen aus. Das hört sich kompliziert an, da aber viele Fähigkeiten stückweise durch spezielle Spieleinlagen an den Spieler herangeführt werden, fühlt man sich nicht wirklich überfordert. Probleme gibt es trotzdem. Erstens kann man die Steuerung kein bisschen anpassen und Zweitens sind die Kämpfe teilweise so heftig, dass durch das Herumfuchteln, an den Tasten Spieler mit großen Händen manchmal unabsichtlich am Power Schalter der PSP ankommen und sich selbst zu einer unfreiwilligen Pause zwingen. Abgesehen davon ist das Kampfsystem perfekt. Die Gegner sind in ihren Stärken und Schwächen so gut verteilt, dass einem eigentlich nie öde beim Zerhacken der Dämonen wird. Zwischen den ganzen Metzeleien gibt es auch manchmal ruhige Momente. Meistens hat man es dann mit Schalter- oder Schieberätsel zu tun. Leider krankt es teilweise an der Logik dieser Rätsel. Übersieht man permanent ein gewisses Detail, irrt man schon mal 10 Minuten wie die Ratte im Labyrinth umher bis einem manchmal sprichwörtlich ein Licht aufgeht. Ärgerlich ist das vor allem wenn man unterwegs ist hat man dann schon mal Lust in seine PSP zu beißen. Zumindest wird dieser Makel durch die quasi nicht vorhandenen Ladezeiten so gut wie ausgeglichen. Kaum ein PSP Spiel startet so schnell aus dem Sleep-Modus und manchmal wundert man sich schon wie die Entwickler es hinbekommen haben, so detailierte Levels im Hintergrund zu streamen ohne dabei Abstriche in der Grafik zu machen.

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