Taucht erneut in das Dragonball-Universum ein und verhelft euren Helden zum Sieg. In Namco Bandais Dragonball Z: Battle of Z habt ihr die Möglichkeit zwischen Gut und Böse zu wählen und an verschiedenen Schauplätzen eure Gegner zu vernichten. Außerdem hat das Entwicklerteam diesmal einige Änderungen an den Spielmodi und dem Gameplay vorgenommen. Ob dieser Schuss nach hinten los geht erfahrt ihr wie immer in unserem Review!
Story
Wer die Spielereihe von Dragonball Z kennt weiß, dass das Entwicklerstudio merklich wenig Wert auf eine tiefgründige Handlung legt. Kurz gesagt: Die Storyline verfolgt lediglich Fetzen der eigentlich sehr umfangreichen Geschichte und lässt einige Stellen komplett außen vor. Diejenigen von euch die an der Geschichte von Son-Goku und seinen Freunden interessiert sind sollten deshalb lieber auf den Anime zurückgreifen. Wer aber ordentliche Anime-Kampf-Action erwartet ist hier genau richtig - denn in Dragonball Z: Battle of Z schlagt ihr eure Gegner nicht nur einem Helden der Serie in die Flucht, sondern kämpft dank des neuen Kampfsystems automatisch zu viert!
Das Kampfsystem
Anders als in den Vorgängern der Serie kämpft ihr ab sofort nicht mehr allein gegen Freezer und Co. Habt ihr euren Charakter einmal gewählt dürft ihr aus einer - je nach Spielfortschritt – ordentlichen Palette an Charakteren eure Mitstreiter auswählen, die euch im Kampf unterstützen oder sogar wiederbeleben. Apropos Wiederbeleben – ihr dürft in Dragonball Z: Battle of Z im Kampf je nach Charakter mindestens einmal sterben ohne das Gefecht zu verlieren. Kommt ihr aber öfter um ist der Kampf verloren – logisch oder? Während des Kampfes können sich zudem sehr skurrile Situationen ergeben. So ist es euch zum Beispiel möglich Son-Goku zu wählen und jeden KI-Mitstreiter ebenfalls Son-Goku spielen zu lassen… Um ehrlich zu sein hat mich das als Fan aber nicht sonderlich gefreut!
Steuerung Nachdem ihr die gut gelungenen Kampfanimationen eine Zeit lang genossen habt, ist die Katze schnell aus dem Sack, denn sie wiederholen sich andauernd. Das liegt daran, dass aus der einst komplexen und kombinationsreichen Steuerung aus längst vergangenen Tagen, eine stupide Button-Mash-Quälerei geworden ist, die euch aufgrund fehlender Comboangriffe, in immer wieder dieselben Kampfsequenzen zwingt. Genau genommen stehen euch in Dragonball Z: Battle of Z lediglich fünf verschiedene Angriffsmöglichkeiten zur Verfügung (inklusive Spezialangriff).
Grafik und Gameplay
Der spezielle Animelook, der die Spieleserie aus dem Genre hervorhebt ist gut gelungen und bereitet in Kombination mit den toll animierten Spezialmoves einige grafische Leckerbissen, kommt aber an den Comicstil der Vorgänger nicht heran. Leider müsst ihr euch viel zu oft mit kantigen Körpern oder – Großteils – ähnlich aussehenden Kampfschauplätzen abfinden. Auch auf die Quick-Time-Events oder Anime-Sequenzen zwischen Kämpfen wie wir sie aus den vorherigen Teilen der Serie kennen wird in Battle of Z verzichtet. Als Gegenzug dafür bekommt ihr aber wenigstens die Möglichkeit die englische Sprachausgabe auf die japanische Originalfassung zu ändern.
Multiplayer Alles in allem wirkt der Umfang des neuen Ablegers stark abgespeckt was sich auch im Multiplayermodus bemerkbar macht. Der Offline-Mulitplayer wurde zum Beispiel komplett gestrichen – ja(!) das heißt keine Turniere mehr gegen Freunde! Online hat sich Namco Bandai dafür aber ein innovatives Konzept überlegt. Ich könnt nämlich neben dem klassischen Kampf mit bis zu 7 Mitspielern auch die Storymissionen nachspielen. Außerdem stehen euch die neuen Spielmodi Dragonball-Kampf und Überlebenskampf zur Verfügung. Ersterer ist mit dem typischen Capture the Flag-Modus vergleichbar und zweiterer stellt die Dragonballvariante des Deathmatch mit 7 weiteren Mitspielern dar. Die Spielmodi sind dabei gut gelungen und bringen etwas Abwechslung in den teils stark eintönigen Spielablauf, können aber aufgrund der enorm langen Verbindungszeiten und schwachen Spielstabilität nicht überzeugen.
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