Die sechs größten Risiken für Mensch und Technik bei Gaming-Events
In Köln finden jährlich viele bekannte Gaming-Events statt. Das größte Event ist hierbei die Gamescom mit 265.000 Besuchern aus über 100 Ländern.
Von Christoph Miklos am 12.04.2024 - 17:25 Uhr - Quelle: E-Mail

Fakten

Hersteller

Gamezoom.net

Release

Anfang 2000

Produkt

Gaming-Zubehör

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In Köln finden jährlich viele bekannte Gaming-Events statt. Das größte Event ist hierbei die Gamescom mit 265.000 Besuchern aus über 100 Ländern.
Viele Besucher bedeuten aber auch verschiedene Sicherheitsrisiken. Physische Gefahren wie Unfälle, Notfälle und Diebstähle müssen ebenso berücksichtigt werden wie Cyber-Sicherheitsrisiken wie Hackerangriffe und Betrug. Um diese Risiken zu minimieren, müssen Veranstalter umfassende Schutzmaßnahmen ergreifen.
Da sich das Event in Köln abspielt, ist hierfür ein Sicherheitsdienst für Köln gefragt. Dies schließt auch Notfallpläne, IT-Sicherheitskonzepte und Verhaltensregeln mit ein. Nur so können Gaming-Events sicher und ohne größere Zwischenfälle stattfinden. Daher schauen wir uns in diesem Artikel die verschiedenen Sicherheitsrisiken und mögliche Gegenmaßnahmen etwas genauer an.
Physische Sicherheitsrisiken
Physische Sicherheitsrisiken sind ein wesentlicher Aspekt, den Veranstalter von Gaming-Events berücksichtigen müssen. Diese Risiken beinhalten verschiedene Gefährdungen, die den körperlichen Zustand der Teilnehmer beeinflussen können.
1) Unfälle und Verletzungen
Gaming Events sind keine Boxveranstaltungen oder Fußballspiele, bei denen man sich eher einmal vorstellen kann, dass Unfälle und Verletzungen passieren.
Doch wo viele Menschen aufeinandertreffen, gibt es immer auch eine latente Unfall- oder Verletzungsgefahr. Es ist damit egal, ob es sich um ein Gaming-Event oder eine andere Art von Event handelt. Zu den möglichen physischen Risiken auf Gaming Events gehören:
● Stürze oder Zusammenstöße in überfüllten Bereichen, die zu Prellungen, Knochenbrüchen oder Kopfverletzungen führen können ● Verletzungen durch herabfallende oder umkippende Ausrüstung, Möbel oder Technik ● Verbrennungen oder Stromschläge durch defekte technische Geräte ● Allergische Reaktionen auf Stäube, Schimmel oder Lebensmittel ● Verletzungen bei Schlägereien oder Rangeleien zwischen Teilnehmern
Wie lassen sich diese Risiken minimieren? Die Gaming-Veranstalter müssen Sicherheitsmaßnahmen treffen. Hierzu gehören eine gute Raumplanung, stabile Konstruktionen, Notfallpläne und Sicherheitspersonal. Nur so können Unfälle und Verletzungen auf ein Minimum reduziert werden.
2) Notfälle und medizinische Probleme
Genau wie man auch in dem Spiel „Battlefield“ mit dem Sanitäter Teammitglieder der eigenen Einheit wiederbeleben kann, können auch die Gamer hinter dem Monitor plötzliche medizinische Notfälle erleiden, die eine schnelle Reaktion erfordern.
Hierzu gehören:
● Gesundheitliche Probleme wie Herzinfarkte, Asthmaanfälle oder Epilepsie-Attacken bei Teilnehmern ● Verletzungen durch Unfälle, die eine medizinische Versorgung erfordern ● Allergische Reaktionen auf Lebensmittel oder andere Auslöser ● Dehydrierung oder Unterkühlung durch zu langes Spielen ohne Pausen ● Psychische Belastungen, die zu Panikattacken oder Ähnlichem führen können
Was kann der Veranstalter hiergegen unternehmen? Er muss Erste-Hilfe-Stationen, Notfall-Pläne und ausgebildetes Sicherheitspersonal bereitstellen.
3) Diebstahl und Vandalismus
Diebstahl und Vandalismus sind weitere physische Risiken, die auf Gaming wie auch anderen Events auftreten können. Dazu zählen:
● Diebstahl von Ausrüstung, Mobiltelefonen, Geldbörsen oder anderen persönlichen Gegenständen der Teilnehmer ● Zerstörung oder Beschädigung von Ausstellungsstücken, Technik oder Möbeln durch Besucher ● Gewalttätige Übergriffe, bei denen Teilnehmer verletzt oder ihre Sachen gestohlen werden ● Einbrüche in Lagerräume oder Büros, um Wertsachen zu stehlen
Um diese Risiken zu minimieren, müssen Veranstalter Sicherheitsmaßnahmen wie Kontrollen am Eingang, eine Kameraüberwachung und ausreichend Sicherheitspersonal einsetzen.
Cyber-Sicherheitsrisiken
Neben den physischen Sicherheitsrisiken stellen auch Cyber-Sicherheitsrisiken eine Herausforderung für Veranstalter von Gaming-Events dar. Diese digitalen Gefahren können sowohl die technischen Systeme des Events als auch die Daten der Teilnehmer betreffen.
4) Hackerangriffe Hackerangriffe stellen ein wichtiges Cyber-Sicherheitsrisiko auf Gaming-Events dar. Hacker könnten versuchen, Systeme der Veranstalter zu infiltrieren und sensible Daten zu stehlen, wie Teilnehmerlisten oder Zahlungsinformationen.
Außerdem könnten sie Event-Technik kapern, um Störungen oder Ausfälle zu verursachen, unbefugten Zugriff auf WLAN-Netzwerke zu erlangen, um Teilnehmer auszuspionieren oder Malware zu verbreiten, die die Geräte der Teilnehmer infiziert.
Um solche Angriffe zu verhindern, müssen Veranstalter starke Cyber-Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Dazu gehören sichere Netzwerke, regelmäßige Updates, Firewalls und Mitarbeiterschulungen.
5) Datenlecks
Ein weiteres Cyber-Sicherheitsrisiko sind Datenlecks. Sie sind die direkte Folge der in Punkt 4) genannten Hackerangriffe. Hierbei können sensible Informationen der Teilnehmer oder Veranstalter an Unbefugte geraten. Das kann geschehen, wenn sich Hacker Zugriff auf Datenbanken mit Teilnehmerdaten wie Namen, Kontaktinfos oder Zahlungsinformationen verschaffen. Im weiteren Verlaufe können dann vertrauliche Informationen durch Mitarbeiter oder Dienstleister versehentlich oder absichtlich weitergegeben werden. Weiter können Datenlecks auftreten, wenn IT-Systeme unsicher konfiguriert sind und Schwachstellen aufweisen, die Angreifer ausnutzen können.
Um Datenlecks zu verhindern, müssen Veranstalter Datenschutzrichtlinien einführen, Mitarbeiter schulen und starke technische Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und regelmäßige Backups umsetzen. Nur so können sie die Privatsphäre und Sicherheit der Teilnehmerdaten gewährleisten.
6) Betrug und “Cheating”
Auch wenn das nicht gerade der typische Cybersecurity-Vorfall ist, stellen Betrug und “Cheating” ebenso ein Cyber-Sicherheitsrisiko auf Gaming Events dar. Das kann verschiedene Formen annehmen:
● Teilnehmer nutzen illegale Software oder Hacks, um in Wettkämpfen unfaire Vorteile zu erzielen. ● Betrüger versuchen, mit gefälschten Tickets oder gestohlenen Zugangsdaten kostenlosen Eintritt zu erhalten. ● Kriminelle manipulieren Online-Abstimmungen oder Preisverleihungen, um sich selbst zu bereichern. ● Hacker greifen in Echtzeit-Turniere ein, um deren Ergebnisse zu beeinflussen.
Auch hier müssen Veranstalter technische Sicherheitsmaßnahmen wie Authentifizierung, Zugriffskontrollen und Systeme zur Betrugserkennung einsetzen, um solche Risiken zu minimieren. Gleichzeitig sind klare Regeln und konsequente Strafen für Betrug und “Cheating” wichtig.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN <3), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne alte Star Trek Serien.

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