Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Activision Blizzard
Entwickler
Raven Software
Release
13.11 2020
Genre
Shooter
Typ
Vollversion
Pegi
18
Webseite
Preis
ab 59,90 Euro
Media (17)
Galerie
Die erste Mission startet auf einer Landebahn in Afrika, wo es, in bester Serientradition, zu massig Action und Skriptsequenzen kommt. Cold War kann aber auch anders: Im späteren Spielverlauf gibt es einen Einsatz in Berlin, wo man an der Polizei vorbeischleichen muss. Darüber hinaus sollte man -leise- ausgeschaltete Gegner verstecken - zum Beispiel in einem Schrank oder in einer dunklen Gasse. Noch später in der Kampagne ist man in einer Geheimdienstzentrale zugange und muss eine Möglichkeit finden, eine Zielperson auszuschalten. Dabei gibt es ein paar Möglichkeiten, zwischen denen man entscheiden kann. Diese Auswahl und das daraus folgende Vorgehen wurde durchaus interessant inszeniert. An vielen Stellen erinnert der neuste CoD-Teil an den Nintendo-Klassiker GoldenEye von Rare Software.
Doch keine Sorge: Fans der alten Call-of-Duty-Schule bekommen ausreichend Ballerkost in gewohnt linearen Abschnitten geboten. Auch die obligatorischen Fahrzeugmissionen (Stichwort: Kampfhelikopter) sind am Start. Für zwei Zusatzlevel gibt es außerdem recht anspruchsvolle Rätselaufgaben, die bei jedem Spieler leicht variieren - es ist also nicht möglich, einfach eine fertige Lösung aus dem Netz zu verwenden.
Es sind ungewohnte, aber erfrischende Ansätze, die Cold War zeigt. Hier blitzt auf, dass ein Call of Duty tatsächlich mehr sein könnte als ein geradliniger Shooter. Aber statt sie durchweg anders zu gestalten, enden auch diese Ausflüge fast immer mit Schießereien und Explosionen. In den meisten Mission ballert man unzählige Kommunisten über den Haufen, deren KI irgendwo im Jahr 2010 hängen geblieben ist. Selbst auf höheren Schwierigkeitsgraden geht es nur darum, die Feinde schnell zu erkennen und noch schneller zu erledigen. Zwar wechseln die Schauplätze angenehm häufig, jedoch bleibt es bis auf die erwähnten Ausnahmen bei der üblichen Schießbude. Zudem spart auch Cold War nicht mit fragwürdigen Motiven und unangenehmen Momenten, die etwa schreckliche Kriegshandlungen wie eine lästige Randnotiz erscheinen lassen.
Es gibt aber auch Neuzugänge in Form dreier Spielmodi. VIP-Eskorte macht abwechselnd einen Spieler aus den beiden Teams zur Zielperson. Diese muss zu einem Abholpunkt gebracht und mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden, um die Runde zu gewinnen. Das andere Team versucht indes, genau das zu verhindern. Der Ablauf erinnert an Suchen und Zerstören, gibt sich jedoch eine Spur dynamischer.
Feuerteam: Schmutzige Bombe wiederum erinnert an den Battle-Royale-Modus Warzone, der im Dezember zu Cold War stoßen soll. Vierzig Spieler teilen sich in zehn Teams auf und springen zu Beginn aus dem Flugzeug ab. Nach der Landung geht es darum, kleine Atombomben zur Explosion zu bringen. Dafür müssen sie zunächst mit Uran aufgeladen werden, das sich in Kisten befindet oder von erledigten Spielern geborgen werden kann. Ist eine Bombe bestückt, kann sie scharfgemacht werden. Die anschließende Explosion bringt nicht nur viele Punkte ein, sondern verstrahlt auch das umliegende Gebiet und beeinträchtigt die Gesundheit der Spieler. Das Ziel ist es, als erstes Team 500 Punkte zu sammeln und damit das Match zu gewinnen.
Während es bei Waffen und Modi gut bestückt ist, gibt sich Cold War in Sachen Karten etwas sparsam. Acht sind es insgesamt, davon bleiben zwei jedoch dem Modus Verbundene Waffen vorbehalten. Die Palette reicht vom Flugzeugwrack in der Wüste über eine Kartellbasis im Dschungel bis zum Schlachtschiff im Nordatlantik. Der Aufbau der Karten sorgt für Abwechslung, aufgrund der geringen Anzahl wiederholen sie sich jedoch häufig.
Zombies
Technik
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