Bleiben die neuen Konsolen 2026 noch bezahlbar?
Die Gerüchteküche brodelt heißer als ein übertakteter Gaming-PC im Hochsommer. Während wir uns im Jahr 2026 gerade erst an die glänzenden Oberflächen der PS5 Pro und der neuesten Xbox-Iterationen gewöhnt haben, wirft die nächste Generation bereits ihre langen Schatten voraus.
Von Christoph Miklos am 10.02.2026 - 11:09 Uhr - Quelle: E-Mail

Fakten

Hersteller

Gamezoom.net

Release

Anfang 2000

Produkt

Gaming-Zubehör

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Die Gerüchteküche brodelt heißer als ein übertakteter Gaming-PC im Hochsommer. Während wir uns im Jahr 2026 gerade erst an die glänzenden Oberflächen der PS5 Pro und der neuesten Xbox-Iterationen gewöhnt haben, wirft die nächste Generation bereits ihre langen Schatten voraus.
Doch zwischen all der Vorfreude auf fotorealistische Grafik und Ladezeiten in Nanosekunden mischt sich eine bange Frage unter die deutschen Gamer: Müssen wir für die PS6 oder die nächste Microsoft-Box bald einen Kleinkredit aufnehmen?
Die Speicher-Krise
Laut Branchenexperten gibt es wenig Hoffnung auf fallende Preise. Im Gegenteil, wer in diesen Zeiten mehr auf den Bildschirm als in die Banking-App blicken möchte, schaut oft über den Tellerrand der klassischen Videospiele hinaus auf der Suche nach weniger kostenintensiven Alternativen. Ein sinniges Beispiel ist hierbei der Besuch im virtuellen Casino, etwa beim spannenden Anbieter JustCasino. Diese Branche mit ihren coolen Slots und einnehmenden Boni ist dabei nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Grind in Open-World-RPGs, sondern überzeugt dank modernster Aufmachung auch jene Spieler, die bislang eher nur mit zwei Händen am Controller statt am Smartphone zu finden waren.
In beiden Welten aber muss man sich mittlerweile echt mal fragen: Warum wird eigentlich alles so teuer? Schuld ist unter anderem der unersättliche Appetit der Künstlichen Intelligenz. Analysten von TrendForce prognostizieren für das erste Quartal 2026 einen massiven Preisanstieg bei DRAM und NAND-Flash-Speichern. Da moderne Konsolen im Grunde krass komplexe Computer sind, schlagen diese Kosten direkt auf den Endpreis durch. Es ist eine paradoxe Situation: Während die Technik altert, wird sie nicht billiger, weil die Einzelteile knapp werden. Nintendo hat es bereits 2025 vorgemacht und den Preis der betagten Switch in den USA angehoben, ein bisher fast beispielloser Vorgang in der Konsolenhistorie.
In Deutschland ist der Markt dennoch auf Wachstumskurs. Der Jahresreport 2025 des game-Verbandes zeigt, dass der Umsatz mit Games-Hardware um satte 17 Prozent auf über 1,2 Milliarden Euro zugelegt hat. Das Durchschnittsalter der Spielenden liegt mittlerweile bei fast 40 Jahren, was bedeutet: Die Zielgruppe hat zwar mehr Geld im Portemonnaie, ist aber auch anspruchsvoller geworden. Wenn die nächste Xbox tatsächlich wie gemunkelt als „Premium-PC-Hybrid“ für jenseits der 1.000 Euro auf den Markt kommt, wird sich zeigen, wie belastbar die Liebe zum Hobby im Land der Dichter, Denker und Zocker wirklich ist.
Abomodelle als Rettungsanker für den schmalen Geldbeutel?
Wenn die Anschaffung der Hardware schmerzt, muss zumindest die Software erschwinglich bleiben. Hier setzen Sony und Microsoft voll auf den „Engagement-Modell“-Trend. Subscription-Dienste wie der Xbox Game Pass oder PlayStation Plus sind 2026 wichtiger denn je. Laut MiDIA Research gibt es weltweit bereits über 180 Millionen aktive Spiele-Abos. Für viele deutsche Haushalte ist dies der einzige Weg, trotz steigender Konsolenpreise am Ball zu bleiben. Man kauft nicht mehr jedes Spiel für 80 Euro, sondern „mietet“ sich den Zugang zur digitalen Bibliothek.
Doch Hardware bleibt Hardware. Man kann ein Spiel nicht streamen, ohne ein Endgerät zu besitzen. Hier zeigt sich ein interessanter Trend zu Handhelds. Fast 30 Prozent der Deutschen interessieren sich mittlerweile für portable Konsolen wie die Switch 2 oder das Steam Deck. Diese Geräte bieten oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und punkten durch Flexibilität. Dennoch bleibt das Wohnzimmer das Herzstück des deutschen Gamings. Die Nachfrage nach immersiven Erlebnissen in 4K – oder gar 8K – treibt die Fans dazu, tiefer in die Tasche zu greifen, auch wenn Analysten wie Mat Piscatella warnen, dass 2026 eine „holprige Fahrt“ für den Hardware-Markt werden könnte.
Der PC als lachender Dritter oder teure Falle?
Oft hört man das Argument: Wenn die Konsolen 800 Euro kosten, kann ich mir gleich einen PC bauen. Aber Vorsicht! Wer in diesem Jahr einen Blick auf die Preise von Grafikkarten wirft, dem kommen schnell die Tränen. Eine RTX 5090 wird bereits mit Straßenpreisen jenseits der 3.000 Euro gehandelt. In diesem Kontext wirkt selbst eine teure Konsole plötzlich wieder wie ein Schnäppchen. Konsolenhersteller subventionieren ihre Hardware oft über Jahre hinweg, um die Einstiegshürde niedrig zu halten, ein Luxus, den man im DIY-PC-Markt nicht findet.
Für den Gelegenheitsspieler bedeutet das: Man muss Prioritäten setzen. Vielleicht tut es auch die „Digital Edition“ ohne Laufwerk, um 100 Euro zu sparen? Oder man wartet auf die ersten „Super“-Refresh-Modelle, die Ende 2026 erwartet werden. Eines ist sicher: Gaming ist im Jahr 2026 kein günstiges Hobby mehr, sondern ein Premium-Lifestyle. Wer clever ist, vergleicht Preise, nutzt Angebote und sorgt durch kluges Management seines Budgets dafür, dass am Ende des Geldes nicht noch zu viel Monat, oder zu viele ungespielte Casino Games, übrig sind.
Sparen oder Spielen?
Die Antwort lautet echt wohl: Beides. Wir müssen uns damit abfinden, dass die magische Grenze von 500 Euro für eine neue Konsole wohl endgültig gefallen ist. Qualität hat ihren Preis, besonders wenn sie mit den neuesten KI-Features und Raytracing-Kapriolen daherkommt. Die deutsche Gaming-Community ist jedoch widerstandsfähig und leidenschaftlich genug, um auch diese Hürde zu nehmen. Solange die Spiele uns fesseln und die Hardware hält, was sie verspricht, werden die Kassen im Einzelhandel weiter klingeln, auch wenn das Sparschwein dafür etwas lauter quieken muss.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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