Testbericht

Verarbeitung
Der neue Sharkoon Nager kommt in einem eher unspektakulären aber stabilen Karton bei uns in der Redaktion an. Im Lieferumfang enthalten sind Maus, Transportbeutel, zusätzliches Set Mausgleiter, Schraubendreher, Ersatzschrauben, austauschbare Seitenteile, Kurzanleitung und Software. Die 80x42x121 mm (B x H x T) große Maus wurde fast komplett aus Kunststoff gefertigt - die Unterseite besteht aus Aluminium. Form, Verarbeitung und Oberflächengestaltung sind hochwertig. Unser Testmuster bringt knapp 135 Gramm auf die Waage - das Gewicht lässt sich nicht anpassen. Zur Eingabe stehen insgesamt sechen Tasten inklusive Zwei-Wege-Mausrad zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Unter den Haupt-Maustasten befinden sich hochwertige sowie langlebige Omron-Switches (5 Millionen Klicks laut Hersteller), die über einen leichten und direkten Druckpunkt verfügen, was wir während unserer Testphase als überaus positiv empfanden. Auch das leichtgängige Mausrad mit mittelstarker Rasterung konnte uns überzeugen. Fünf Teflonfüßchen an der Unterseite sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Das stoffummantelte und flexible USB-Datenkabel ist mit einer Länge von 1,8 Metern recht ordentlich ausgefallen. Für einen Blickfang sorgt die gelbe Beleuchtung, so dass der Nager auch in dunkler Umgebung sofort erkannt wird. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik
Die M50 nutzt einen ADNS-9800-Lasersensor mit einer maximalen Auflösung von 8.200 DPI. Damit wird selbst eine Wegstrecke von über fünf Metern in der Sekunde noch präzise erfasst, in entsprechende Bewegungssignale umwandelt und via USB-Anschluss an den PC transferiert. In der übersichtlichen Software, die leider während unserer Testphase mehrmals abstürzte sind alle Tasten komplett frei belegbar und es können neben den normalen Tastenbefehlen auch Makros oder Anwendungen zugewiesen werden. In jedem der sechs Profile können sechs DPI-Stufen zwischen 100 und 8.200 DPI eingestellt werden. Dabei kann in 100er Schritten abgestuft und die X- und Y-Achse können separat eingestellt werden. Genauso ist die USB-Abfragerate (125 bis 1.000 Hz), die Lift-Off-Distance und Angle Snapping einstellbar. Sämtliche Profile lassen sich auf dem internen 16-kb-Speicher der Maus ablegen.
Unser Testmuster wurde automatisch unter Windows 7, 8/8.1 und 10 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang muss die Software installiert werden.
Alltagstest
In unserem Alltagstest bestätigt die M50 den sehr guten Gesamteindruck. In Evolve, Killing Floor 2, Counter-Strike: Source, Team Fortress 2, Overwatch und Call of Duty: Black Ops 3 steuert sie sich sehr präzise und lässt sich dank der schnellen und komfortablen DPI-Einstellung ohne große Umstände an die eigenen Vorlieben und Fähigkeiten anpassen.
Ergonomie
Trotz symmetrischer Bauweise eignet sich der Nager nur bedingt für Linkshänder, da Daumentasten nur auf der linken Seite vorhanden sind. Alle Tasten, deren Druckpunkte leichtgängig und präzise ausfallen, lassen sich auch von Spielern mit mittelgroßen und großen Händen sehr gut erreichen. Das Mausrad besitzt eine mittelstarke Rasterung - sehr angenehm. Die angeraute Oberfläche sorgt für einen guten Grip beim Zocken. Per Schraubendreher (im Lieferumfang enthalten) lassen sich die Seitenteile austauschen, was die Ergonomie der Maus verändert. Schade bloß, dass man für den Austausch ein Tool benötigt. Eine Lösung mittels Magneten wäre deutlich komfortabler.
Preis und Verfügbarkeit
Die Sharkoon Shark Zone M50 Gaming Mouse ist ab sofort für knapp 40 Euro (Stand: 23.08.2016) im Handel erhältlich.

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