Thermaltake Element G Gehäuse - Test/Review
Thermaltake zählt zu den bekanntesten Gehäuseherstellern weltweit.
Von Christoph Miklos am 23.07.2010 - 03:50 Uhr

Verarbeitung, Optik, Platz, Montage

Verarbeitung
Das aus Stahl gefertigte Element G Gehäuse bringt knapp acht Kilogramm auf die Waage (geht noch als LAN-tauglich durch) und misst 230 x 480 x 521 mm. Ein klassischer Midi-Tower eben. Das Äußere des Midi-Towers ist von klaren Strukturen geprägt. Die Front ist von einem stark nach Außen gewölbtem Rahmen geprägt, der die dazwischenliegenden Mesh-Flächen einrahmt. Die drei oben sitzenden 5,25 Zoll Slots können schnell entfernt und durch optische Laufwerke ersetzt werden. Der schwarze Innenraum wurde übersichtlich gestaltet und ist frei von scharfen Kanten. Aus der Oberklasse übernimmt der Tower eine interne Zweiteilung mit integriertem Boden, der das unten sitzende Netzteil thermisch isoliert. Lobenswert: Das Montageblech für das Mainboard ist im CPU-Bereich ausgenommen, um einen Tausch des Prozessorkühlers zu vereinfachen. Führungen und Einbauelemente wurden ebenfalls vorbildlich verarbeitet. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen, was wiederum für die hohen Qualitätsansprüche von Tt spricht.
Platzangebot
Der üppige Midi bietet ausreichend Platz für überlange Netzteile und Grafikkarten. Insgesamt 7x 3,5“, 3x 5,25“ und 2x 2,5“ Schächte stehen zur Verfügung. Das Gehäuse fasst die klassischen Mainboardtypen ATX und Micro-ATX.
Montage
Eine Besonderheit stellt der Festplattenkäfig dar. Dieser ist nicht nur besonders groß
und fasst sieben 3,5 Zoll HDDs, sondern lässt sich flexibel einbauen und herausnehmen. Zusätzlich können auf der Oberseite des Zwischenbodens zwei 2,5 Zoll Laufwerke montiert werden, womit auch die Installation von SSDs kein Problem darstellt. Zahlreiche Aussparungen ermöglichen zudem ein sauberes Verlegen der Kabel, um den Airflow zu optimieren. Laufwerke werden bequem per Schienensystem installiert. Bei der Befestigung von Steckkarten kommen Schrauben zum Einsatz. An der Rückseite befinden sich zwei Schlauchdurchführungen für die Nutzung einer Wasserkühlung. Leider müssen diese Elemente erst herausgebrochen werden.

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