Alle Ergebnisse
Fakten
Plattform
Nintendo Switch 2
Publisher
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Release
26.03 2026
Genre
Platformer
Typ
Vollversion
Pegi
3
Webseite
Preis
ab 79,99 Euro
Media (27)
Galerie
Im Fokus steht dabei der neue Bellabel-Park, der besonders auf Koop-Spieler zugeschnitten ist. Doch auch Solo-Spieler kommen auf ihre Kosten, denn zusätzlich zum bereits hervorragenden Hauptspiel warten weitere Inhalte. Wer die Nintendo-Switch-Version von Super Mario Bros. Wonder bereits besitzt, kann für rund 20 Euro auf die Version für die Switch 2 upgraden.
Die Switch-2-Version ergänzt das Spiel um weitere Inhalte: Neben Figuren wie Peach, Daisy, Toad, Toadette, Yoshi und Mopsi ist nun auch Rosalina spielbar. Außerdem wurden mit dem Superblumentopf ein neues Item, eine Auflösung von bis zu 4K sowie mit dem Assistent-Luma eine zusätzliche Koop-Funktion für das Hauptspiel integriert.
Jedes Koopaling-Level besteht aus einem klassischen Jump-’n’-Run-Abschnitt, gefolgt von einem Bosskampf. Der Levelteil wird dabei durch spezielle Effekte des jeweiligen Koopalings beeinflusst: So sorgt etwa Wendy dafür, dass ständig Cheep-Cheeps erscheinen und zusätzlichen Druck erzeugen.
Der Schwierigkeitsgrad ist dabei zwar etwas höher, bleibt aber insgesamt moderat. Gelegentlich auftauchende Support-Items, die von einem Vogel gebracht werden, erleichtern das Vorankommen zusätzlich – ein nettes Extra, das jedoch nicht zwingend notwendig erscheint. Trotz des überschaubaren Anspruchs überzeugen die Levels durch ihre kreative Gestaltung, insbesondere die Bosskämpfe. Statt einfacher Standardmuster präsentiert sich jeder Koopaling mit eigener Form und abwechslungsreichen Angriffen, was die Kämpfe deutlich dynamischer und unterhaltsamer macht.
Mit jedem besiegten Koopaling wird eine der gestohlenen Bellabell-Blumen zurückerobert. Insgesamt fällt der Umfang dieses Abschnitts jedoch eher kompakt aus – alle sieben Koopaling-Levels lassen sich in etwa einer Stunde abschließen. Doch damit ist der Bellabell-Park noch längst nicht erschöpft.
Auf der Zeltwiese wartet zusätzlich das Trainingslager des Toad-Trupps. Dort stehen spezielle Herausforderungen bereit, bei denen bestimmte Bedingungen erfüllt werden müssen. Dazu zählen etwa das Abschließen eines Levels innerhalb eines Zeitlimits, das Vermeiden von Münzen oder das Berühren von Gegnern zu unterlassen.
Häufig werden diese Aufgaben zusätzlich durch festgelegte Abzeichen erschwert - etwa wenn ein Level mit aktivem Turboantrieb abgeschlossen werden muss. Alle 60 Herausforderungen zu meistern, sorgt für anhaltende Motivation, nicht zuletzt durch die Toad-Aufnäher. Diese werden nach einer bestimmten Anzahl bestandener Übungen vergeben, schalten neue Missionen frei und treiben mit zunehmender Sammlung auch den Schwierigkeitsgrad weiter nach oben.
Bei einem ersten Fehler muss die jeweilige Herausforderung direkt neu gestartet werden, was den Anspruch zusätzlich erhöht. Nach dem Sieg über die sieben Koopalinge werden außerdem besonders schwere Bosskämpfe innerhalb der Toad-Trupp-Übungen freigeschaltet. Diese stellen eine echte Prüfung dar: Figuren wie Wendy O. Koopa oder Iggy Koopa halten deutlich mehr aus, während gleichzeitig nur ein einziges Power-up zur Verfügung steht, um den Kampf zu bewältigen.
Diese unterteilt sich in einen lokalen sowie einen Online-Mehrspielerbereich. Im lokalen Modus stehen insgesamt sechs abwechslungsreiche Versus-Varianten zur Auswahl, ergänzt durch fünf kooperative Herausforderungen, bei denen gemeinsames Geschick gefragt ist. Die Minispiele zeigen sich dabei erfreulich vielseitig: Mal gilt es, möglichst viele Münzen zu sammeln, mal wird versucht, die Mitspielenden ins Game Over zu befördern. Sogar ein Modus im Stil von „Prop Hunt“ ist enthalten, was für zusätzliche Abwechslung sorgt.
Auch die Koop-Modi überzeugen mit kreativen Ideen. So wird beispielsweise gemeinsam mit Captain Toad und Vogel Picki ein Level absolviert, wobei die Steuerung aufgeteilt ist - eine Person bewegt die Figur, die andere übernimmt das Springen. Im Modus „Donutblock-Bauspaß“ kommt zudem die Maussteuerung zum Einsatz: Während ein Spieler eine Strecke aus Donutblöcken legt, versucht der andere, diese erfolgreich bis zum Ziel zu überwinden. Jede Attraktion umfasst mehrere Level mit variierendem Schwierigkeitsgrad.
Im Zentrum der Attraktionenwelt befindet sich die Tour-Plaza, in der mehrere Attraktionen hintereinander gespielt werden können – ideal für eine Art Wettkampf über mehrere Runden. Der Online-Bereich bietet hingegen sechs verschiedene Modi, die sich vor allem auf Rennen mit besonderen Bedingungen konzentrieren. Spezielle Items wie Propellerblüte, Rollschuh, Flatterdüser oder Prallball stehen dabei im Mittelpunkt der jeweiligen Herausforderungen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch: Viele der lokalen Modi sind online nicht verfügbar. Lediglich Prop Hunt ist auch online verfügbar. Die Rennen machen zwar Spaß, doch die lokalen Minispiele bieten deutlich mehr Abwechslung. Insgesamt ist der Multiplayer dennoch sehr gelungen und sorgt für jede Menge Unterhaltung gemeinsam mit anderen.
Abseits der Kämpfe gegen die Koopalinge, der Toad-Missionen und der Multiplayer-Partien bietet die Zeltwiese zusätzlich einen Dekorationsmodus. Für jede abgeschlossene Herausforderung wird Bellabel-Wasser vergeben, mit dem sich die Pflanzen der Wiese bewässern lassen. Als Belohnung winken unter anderem verschiedene Blumensorten, die an bestimmten Stellen im Bellabell-Park zur Gestaltung eingesetzt werden können. Eine nette Ergänzung, die spielerisch jedoch eher eine Nebenrolle einnimmt.
Deutlich spannender fallen die übrigen Belohnungen aus, die durch das Bewässern freigeschaltet werden. Dazu zählen etwa neue Emotes für den Mehrspieler-Modus, Instrumente für eine Poplin-Kapelle sowie sogenannte Duo-Abzeichen. Letztere kombinieren zwei bekannte Fähigkeiten miteinander und können den Spielverlauf entweder erleichtern oder deutlich anspruchsvoller gestalten. Kombinationen wie Sprungfeder und Unsichtbarkeit sorgen dabei für besonders knifflige Herausforderungen.
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