Testbericht

Äußere Charakteristika
Der schwarze Riese ist von oben bis unten sehr sauber verarbeitet. Die Front sowie die Oberseite sind mit einer matten Gummibeschichtung versehen die es versteht Fingerabdrücke zu schlucken. Der Rest ist mit einem matten schwarzen Lack überzogen. Im oberen Bereich der Front wurde eine Hot Swap Schnittstelle eingearbeitet. Gleich darunter befindet sich eine verschiebebare Türe, die nach unten geschoben alle 5,25“ Blenden frei gibt. Im geschlossenen Zustand werden die Frontluftschlitze freigegeben, die durch blaue LEDs am Frontlüfter hübsch beleuchtet werden. Beide Seitendeckel sind deutlich strukturiert, was der Optik zugutekommt. Wobei der linke Seitendeckel noch ein großzügig ausgelegtes Sichtfenster zu bieten hat. Die im Zubehör mitgelieferte Magnethalterung für Headsets kann an beiden Seitendeckeln nach Belieben angebracht werden. Lüftungsschlitze weist auch die Oberseite auf, die sich für Montagezwecke bequem demontieren lässt.
Das I/O-Panel sitzt an der Oberseite im vorderen Bereich. Es bietet 2x USB 3.0, 3x USB 2.0 Power- und Reset-Button, sowie erstmals bei einem Testmuster 1x USB-Lade Port. Zudem stehen noch eine Lüftersteuerung und HD Audioanschlüsse zur Verfügung. Die Maße: 250x558x576mm (BxHxT), stattliche Maße für einen Tower der nicht mit Stauraum geizt und Mainboards von Mini-ITX bis EATX unterstützt.
Im Lieferumfang befinden sich eine Beschreibung, Kabelbinder, Schrauben, 12V ATX Verlängerung (8-polig) und eine Magnethalterung für Headsets.
Der Innenraum
Der Innenraum ist ebenfalls komplett in Schwarz gehalten und sehr sauber verarbeitet. Im vorderen Bereich befinden sich zwei Festplattenkäfige (quer ausgerichtet). Der obere Käfig lässt sich bei Bedarf entfernen um überlangen Grafikkarten Platz zu schaffen. Beide Käfige wurden insgesamt mit 5 Laden (inkl. Vibrationspuffer) ausgestattet, die eine werkzeuglose Montage von Festplatten erlauben. Einzig 2,5“ Modelle müssen mit Schrauben befestigt werden. Über den Käfigen sitzt ein Schacht mit insgesamt 4x 5,25“ Einschüben, die mit Schnellverschlüssen versehen sind. Der unterste Einschub ist mit einem Adapter bestückt der 2x 2,5“ und 1x 3,5“ Medien unterbringt. Ein weiterer 2,5“ Montageplatz befindet sich an der rechten Seite, direkt am Mainboardtray, das zudem noch eine große Revisionsöffnung für CPU-Kühler bereit hält. Werkseitig wurde das Case mit insgesamt drei Lüftern ausgestattet (Front, Oberseite und Rückseite), auf die wir im nächsten Punkt zu sprechen kommen. Um das Case im Inneren vor Staub zu schützen, hat man zwei abnehmbare Staubfilter am Boden sowie in der Front integriert. Das Netzteil wird am Boden montiert und mit insgesamt 9 PCI-Erweiterungsslots schließen wir den inneren Rundgang ab.
• Grafikkarten: bis max. 360mm (490mm ohne HDD-Käfig) Länge • CPU-Kühler: bis max. 194mm Höhe (sehr großzügig)
Kühlung
Werkseitig sorgen drei große Lüfter für Frisch.- und Abluft, was auch für High End Systeme völlig ausreichend ist. Dank der Lüftersteuerung und wirklich leise laufenden Lüftern, hält sich der Geräuschpegel auf sehr niedrigem Niveau. Dennoch darf man sich über zwei alternative Montagemöglichkeiten am Boden freuen. Alle Montagemöglichkeiten im Überblick: Lüfter (vorne): 1x 200mm (blau beleuchtet). Lüfter (hinten): 1x 140mm, Lüfter (oben): 1x 200mm (blau beleuchtet), Lüfter (unten): 2x 120mm (optional).
Für Radiatoren stehen insgesamt drei Montageplätze zur Verfügung: Oberseite, bis zu einer Höhe von 60mm und einer Länge von 360mm, Boden maximale Länge 240mm und an der Rückseite, maximal 140x140mm. Wer auf eine externe Wasserkühlung setzt, der wird mit insgesamt vier Schlauchdurchführungen an der Rückseite bedient.
Preis und Verfügbarkeit
Das Gehäuse ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis für den LEPA Lenyx beläuft sich auf satte 160 Euro (Stand: 21.05.2015).

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