Mehrere Komponenten in einem modernen PC sind im Verbund für die Gesamtperformance verantwortlich. Eines dieser Bauteile ist der Arbeitsspeicher oder auch RAM (Random Access Memory). Aber wie entscheiden Käufer, wie viel RAM für ihren Anwendungszweck ausreicht und welche Rolle spielt die Geschwindigkeit?
RAM: Was macht er überhaupt? Bevor der Prozessor (CPU) mit seiner Arbeit beginnen kann, benötigt er Daten. Da die Festplatte im Computer viel zu langsam ist, um Daten hin und her zu transportieren, werden alle Informationen im Arbeitsspeicher zwischengelagert. Er verfügt über eine wesentlich schnellere Anbindung zur CPU und ist daher als Zwischenspeicher für Daten geeignet.
Ein Problem - und damit hohe Leistungseinbußen bei der Verwendung eines PCs - tritt auf, wenn dieser Zwischenspeicher gefüllt ist. In diesem Fall müssen Daten auf die Festplatte ausgelagert werden. Da diese wesentlich langsamer arbeitet als der RAM, bricht die Leistung des Computers drastisch ein.
Dies ist leicht nachvollziehbar auf Geräten mit zu wenig Arbeitsspeicher: Wer zahlreiche Programme auf einmal öffnet, viele (große) Dateien lädt und damit arbeitet, wird einen deutlichen Einbruch der Performance wahrnehmen. Mit Komponenten zur Erweiterung des PC Arbeitsspeichers von Mindfactory kann dem entgegengewirkt werden.
Mehr RAM ist also immer besser - oder? Nicht zwingend: Benötigt ein PC bei typischer Auslastung 7 GB RAM, ist es egal, ob dem Gerät 16, 32 oder auch 128 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Freier, "brachliegender" Arbeitsspeicher beschleunigt den PC nicht. Er ist nur dann ein Vorteil, wenn die Speichermenge nicht ausreicht. Falls ein PC in einem Beispielszenario 9 GB benötigen würde, aber nur 8 GB auf dem Mainboard verbaut sind, würde ein Upgrade auf 16 GB die Arbeit wesentlich beschleunigen. Weiterer Arbeitsspeicher bringt jedoch keine positiven Effekte.
Wer braucht wie viel RAM? Drei beispielhafte Anwendungsszenarien stehen stellvertretend für die meisten Nutzergruppen:
- Mainstream-Anwender E-Mails, das Web an sich, YouTube, einige Dokumente und andere typische Office-Aufgaben stehen hier im Vordergrund. 4 GB können hier als unterste Grenze schon reichen, 8 GB sind jedoch besser.
- Spieler Spiele stellen hohe Anforderungen an den Arbeitsspeicher, da permanent sehr viele Daten nachgeladen werden. 8 GB sind heute das Minimum, mit 16 GB ist man auf der sicheren Seite.
- High-End-Anwender Video- und Bildbearbeitung, Erstellung von 3D-Modellen, Anwendungen für maschinelles Lernen: Diese Programme freuen sich über jedes Gigabyte. In PCs, die diese Aufgaben durchführen müssen, sind 32 GB RAM und mehr keine Seltenheit.
Spieler, die einen neuen PC kaufen und auch in drei bis vier Jahren noch in Ruhe spielen möchten, dürfen auch heute schon über 16 GB hinausgehen.
Worauf achte ich beim Kauf? Das wichtigste Kriterium ist die Kompatibilität: DDR4-RAM ist heute verbreitet, im Handel existieren jedoch noch immer DDR3- und sogar vereinzelt DDR2-Module. Diese sind untereinander inkompatibel. Beim Verwenden eines DDR4-Mainboards ist daher auf die Nutzung von DDR4-RAM zu achten.
Ebenfalls von Bedeutung ist die Geschwindigkeit, angegeben in MHz. Höhere Taktfrequenzen sorgen für einen schnelleren Datentransport. DDR4 ist aktuell zwischen 2.133 MHz bis 4.800 MHz erhältlich. Die Leistungsunterschiede bewegen sich jedoch in einem recht engen Rahmen: Die Unterschiede sind nicht so gewaltig, wie es die Taktfrequenzen erscheinen lassen. Mit RAM zwischen 3.000 und 4.000 MHz sind heute alle Anwendergruppen gut beraten.

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