Balls of Fury präsentiert sich mit einer müden Grafik und eigenwilligen Musik im Rockkostüm. Nach einiger Eingewöhnungszeit hat man wohl den Dreh raus und kann ordentlich austeilen sowie einstecken, aber mit Tischtennis hat dieser Titel wohl nicht viel zu tun, was spätestens nach dem ersten Spezialschlag klar ist. Ein Ball in Zickzack – Linie spottet jeder bekannten Physik, vom Rest der Spezialschläge ganz zu schweigen. Dies mag wohl sehr unterhaltsam sein, kann aber nicht über den öden Storymodus oder die Charaktere, die sich in ihrem Spielverhalten gleichen wie ein Ei dem Anderen, nicht hinwegtrösten. Steuerungstechnisch weiß es begrenzt zu überzeugen, und auch der Wettstreit Mensch gegen Mensch hinterlässt einen vertretbaren Eindruck.
Als ehemaliger Tischtennisspieler kann ich nur sagen, dass dies nichts mit Tischtennis zu tun hat.
Wer spaßiges Ping Pong mag, kann mit diesem Titel eventuell etwas anfangen, wer auf Tischtennis steht, sollte die Finger davon lassen!
Pro & Contra
+Steuerung
+Multiplayer - Mensch gegen Mensch
+Spezialangriffsbälle
-seichter Story- Modus
-alle Charaktere spielen sich gleich
-Spezialangriffsbälle ohne realer Physik
-müdes Grafikgerüst
-unpassende Rockmusik