Der erste Teil von Rainbow Six Vegas war eines der ersten Spiele, welches auf der brandneuen Unreal Engine 3 basierte.
Nach Spielen wie BlackSite, Unreal Tournament 3 und Gears of War hat man sich mittlerweile an diese Pracht gewöhnt.
Dementsprechend ernüchternd muss man auch die Optik des neuen Taktik-Shooters betrachten.
Matschige Texturen, Clippingfehler und maue Umgebungen soweit das Auge reicht.
Zwar bekommt man noch immer ein paar nette Effekte und flüssige Animationen geboten, doch im direkten Vergleich zum ersten Teil wirkt der neuerliche Ausflug nach Vegas direkt durchschnittlich.
Erschreckend schwach ist auch die Arbeit der deutschen Synchronsprecher ausgefallen.
Egal ob Feind, Freund oder Geisel - alle Charaktere hören sich -fast- gleich an.
Selbst mit einem geschulten Gehör kann man nur sehr schwer die Unterschiede zwischen den desmotivierten Stimmlagen heraushören.
Zum Glück haben die Entwickler die passenden Waffensounds und dynamische Hintergrundmusik unangetastet gelassen.
Multiplayer-Action
Im Mehrspieler-Modus von Rainbow Six Vegas 2 kann man sich wie gewohnt für die normalen Standardmodi wie Deathmatch und Team-Deathmatch entscheiden.
Alternativ gibt es aber auch den deutlich unterhaltsameren Koop-Modus, in dem man mit einem Freund gemeinsam sämtliche Missionen des Singleplayer-Teils bestreiten kann.