Als Grafikgerüst für Frontlines: Fuel of War setzte Entwicklerteam KAOS auf die schicke Unreal Engine 3.0.
Dank der verwendeten Engine darf man sich über realistische Animationen, herrliche Unschärfe-Effekte, Explosionen und eine hohe Weitsicht freuen.
Polygonreiche Modells und das hübsche Spiel aus Licht und Schatten runden das Gesamtbild ab.
Selbst auf eine zerstörbare Umgebung und (minimalistische) Physikengine haben die Programmierer nicht vergessen.
Weniger überzeugt waren wir hingegen von den teils matschigen Boden- und Häusertexturen.
Einen weiteren Kontrapunkt stellen die hohen Hardwareanforderungen an den Rechner dar.
Selbst mit unserem Testsystem (Quadcore Prozessor, drei GeForce 8800 GTX Grafikkarten und 8 GB Arbeitsspeicher) ging der Frames-Counter oft unter 60 Bilder pro Sekunde.
Vor allem im Multiplayer-Modus mussten wir bei einer hohen Auflösung (1600*1200) und maximalen Details immer wieder mit Slowdowns kämpfen.
Es macht BOOM!!!!
Im Bereich Sound haben die Entwickler des neuen Battlefield-Killers ganze Arbeit geleistet.
Der flotte Soundtrack peitscht euch förmlich durch die einzelnen Missionen und auch die Sounds der zahlreichen Waffen wurden allesamt gut in Szene gesetzt.
Bei der deutschen Synchronisation wurde auch nicht gespart, was man vor allem in den actionreichen Videoclips deutlich hört.
Multiplayeraction an der Front
Während man in der Kampagne ausschließlich für die Westliche Koalition kämpft, könnt ihr im Mehrspielermodus auch für die Rotstar-Allianz in die Schlacht ziehen.
Ähnlich wie im Singleplayer-Part müsst ihr mit eurem Team verschiedene Zielgebiete übernehmen, um so die Frontlinie zu verschieben.
Dadurch verliert das gegnerische Team nicht nur zusätzliche Punkte, sondern auch die Chance auf den Sieg sinkt drastisch.
Dank dieses Gameplay-Features entstehen so gezielte Frontkämpfe, die deutlich mehr Spass machen als das "CTF"-Prinzip der Battlefield Teile.
Eine weiterer Unterschied zur BF-Serie: in Frontlines: Fuel of War gibt es kein klassisches Klassensystem.
Bevor ihr euch in das Kampfgetümmel stürzt müsst ihr die Bewaffnung und Rollenspezialisierung eures Charakter auswählen.
Folgende Spezialisierung gibt es zur Auswahl:
• Drohnentechniker (kann bis zur drei unterschiedliche Drohnentypen steuern)
• EMP Tech (deaktiviert feindliche Drohnen)
• Bodenunterstützung (repariert Fahrzeuge und kann Geschütztürme aufstellen)
• Luftunterstützung (fordert Artillerieschläge an)
Durch die unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten kommt ihr so in den Genuss von insgesamt 24 Variationsmöglichkeiten.
Für jeden erledigen Feind gibt es Punkte und ihr steigt weiter im Rangsystem.
Bei jeder neuen Stufe schaltet euch das Spiel weitere Gadgets wie zum Beispiel stärkere Drohnen oder den mächtigen Brandbombenanschlag frei.