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Unglückliche Rätselführung
Mit den Rätseln kann man bei Der Engel des Todes auch nicht zufrieden sein. Die Einen sind total simpel und die Anderen wieder so extrem kompliziert, dass ihr euch bei der Vorgangsweise der Rätsel auf den Kopf greift. Manche Rätsel sind so schwer, dass ihr ohne Alkoholkonsum verzweifeln werdet. Auf manchen Rätseln, die ihr schon Tage zuvor gelöst habt werdet ihr wieder zurückgreifen müssen. Euch wird auffallen, dass die Rätsel wirr und total irreführend sind. Unnötige lange Aufgaben, die stundenlangen Spielspass garantieren sind meiner Meinung nach genauso wenig zu gebrauchen, wie das sinnlose Hin- und Herlaufen zwischen zwei Orten. Kurz gesagt sind die Rätsel eigentlich nur für Profis im Adventure Geschäft geeignet, Anfänger werden schon nach kurzer Zeit den Hut darauf werfen.
Guter Sound
Einzig der Sound zeigt dem Spiel wirklich positive Aspekte, die Sprachübersetzung hat mir persönlich sehr gut gefallen und sie klingt auch realistisch. Die Musiksequenzen unter dem spielen klingen auch passabel, obwohl meiner Meinung nach die Musikstücke des Vorgängers besser zur Geltung gekommen sind. Auch die Wettereffekte kommen sehr gut zur Geltung, egal ob das die Klänge der Regentropfen, oder der Lärm des Donners ist.
Fehler in der Grafik
Wie schon gewohnt bietet der Engel des Todes eine schicke 3D Grafik, leider hat auch diese einige Fehler, die nach einer gewissen Spielzeit nicht unbemerkt bleiben. Es kann schon des Öfteren passieren, dass der Bildschirm zum flimmern anfängt. Die Landschaft sieht meiner Meinung nach schick aus, nur sind wir eigentlich seit 1996 nichts Anderes gewohnt. War es damals eine Augenweide grafisch gesehen, geben wir uns heutzutage mit so einer Grafik nicht zufrieden. Leider kann man auch mit der Inventarliste nicht viel anfangen, da die meisten Gegenstände darin (es scheint so) nur als Zierde dienen..
[von Mario Rosar am 01.10.2006][ Kontakt]
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