Condemned steuert sich wie jeder typische 3D-Shooter – einzige Ausnahme: man kann weder springen noch sich ducken.
Aktionen wie auf eine Leiter klettern oder über eine Absperrung hüpfen werden mittels Entertaste ausgeführt.
Die Animationen dabei können sich sehen lassen.
K.I.-technisch kann Condemned nicht ganz an die Konkurrenz wie Far Cry oder F.E.A.R. anknüpfen, trotz allem agieren Gegner relativ clever.
Sie weichen aus, laufen davon und besorgen sich neue Waffen.
Look&Sound
Das neue Sega-Spiel wird euch ausschließlich im 16:9 Format präsentiert und besitzt ihr nur einen normalen 19” TFT, so müsst ihr mit zwei fette schwarze Balken -oben und unten- am Bildschirm leben.
Laut Entwickler soll dieses „Feature“ eine Kinoatmosphäre aufbauen.
Die verwendeten Texturen sind sehr hochauflösend und erinnern stellenweiße an die aus F.E.A.R..
Aber nicht nur die scharfen Texturen konnten uns überzeugen, sondern auch die netten Licht&Schatten-Effekte.
Auch bei den Animationen haben die Entwickler viel Zeit investiert – alle Bewegungsabläufe wirken sehr realistisch.
Apropos realistisch: auch die Physikengine ist äußerst realistisch ausgefallen.
Scheiben zerbrechen naturgemäß in ihre Einzelteile wenn man darauf schießt und Tonnen rollen wie im echten Leben über Stiegen.
Leider fordert diese hübsche Grafikpracht ihren Tribut, denn nur auf einem High-End Rechner mit GeForce 7800 GTX und einem Dual-Core Prozessor läuft das Spiel bei maximalen Details und einer hohen Auflösung flüssig.
Die Ladezeiten sind recht flott ausgefallen.
Soundtechnisch überzeugt das Spiel ebenfalls auf ganzer Linie.
Die eng. Synchronsprecher machten einen guten Job und der Umgebungssound passt sich je nach Situation an.