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F.E.A.R. lässt grüßen!
Schon in den ersten paar Spielminuten erkennt man sofort einige Parallele zum Nummer 1 Shooter F.E.A.R. (ebenfalls von Monolith).
Die düstere Atmosphäre ist geprägt von unheimlichen Geräuschen und eine flackernde Taschenlampe ist oft unsere einzige Lichtquelle.
Ihr dachtet Doom 3 und F.E.A.R. sind dunkle Spiele, dann solltet ihr einmal die Screenshots aus Condemned anschauen.
Der große Vorteil im Spiel, die Taschenlampe hat unendlich Energie und dadurch muss man nicht ständig irgendwo stehen bleiben und die Batterie aufladen lassen – Non-Stop Action ist daher garantiert.
Aber wir besitzen nicht nur eine Taschenlampe, sondern wie sich das für einen richtigen Agent gehört, haben wir allen möglichen technischen Schnick-Schnack bei uns.
Neben einem Handy mit dem wir Kontakt zu unserer Labormedizinerin halten, enthält unsere Tragetasche auch ein Gasmessgerät, eine UV-Lampe, DNA-Sammelgerät und einen Fotoapparat.
Mit all diesen Dingen muss man im laufe des Spieles immer wieder Spuren suchen und analysieren.
Doch keine Sorge, man muss nicht a la Adventure-Game durch das Level gehen und jeden Quadratmeter genau untersuchen, sondern sobald ihr in die Nähe eines Indiz kommt ändert sich das Bild und das Spiel gibt euch sogar das passende Gerät zur Spurenuntersuchung vor.
Hier und da gibt es neben der Spurensucheaction auch ein paar Rätsel zulösen, doch diese sind nur wenig anspruchsvoll, oder hättet ihr nicht gewusst, dass man mit einer Axt eine Holztür einschlagen kann?
Bei gewissen Spielabschnitten bekommt Agent Thomas einen Flashback und sieht in einem Schwarz-Weiß Video was der Mörder vor einiger Zeit getan hat.
Keine Munition!
In Condemned läuft man wie in einer Geisterbahn sämtliche Gänge und Wege ab und dementsprechend linear fällt auch das Game aus.
Die Storylinie ist zwar Topp, doch alternative Wege gibt es im Spiel nicht – macht nichts solange die Spannung passt!
Das wichtigste Spielelement sind die Kämpfe gegen Zombieähnliche Wesen.
Denn anders als bei anderen Shootern ballert man sich nicht wild durch sämtliche Levels durch, sondern aufgrund des akuten Munitionsmangels kämpft man mit Äxten, Rohre und Holzbretter gegen die heranstürmenden Mutanten.
Man kann nicht nur mit den Waffen her schlagen, sondern auch Angriffe abblocken.
Zusätzlich besitzt unser Charakter einen Elektroschocker.
Mit diesem kann man kurzzeitig Gegner lähmen und entwaffnen.
Zwingt man einen Feind in die Knie, so kann man mittels Endschlag (insgesamt gibt es vier Moves zur Auswahl) diesen auf brutale Art töten.
Und genau wegen diesen Killing-Combos wurde das Spiel hierzulande verboten - keine Jugendfreigabe!
Da die Kämpfe teilweiße sehr herausfordernd sind gibt es im Spiel immer wieder Medikits und man kann jederzeit frei speichern.
[von Christoph Miklos am 08.05.2006][ Kontakt]
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