Die Commandosserie wurde durch seine kniffligen Missionen weltbekannt und auch „Strike Force“ soll taktisch einiges bieten, aber auch die Action soll nicht zu kurz kommen.
Eine schwere Aufgabe für die Entwickler, wenn nicht sogar –fast- unmöglich.
Die Aufträge im vierten Teil der Commandosreihe ähneln sehr den der Vorgängerteile.
So absolviert man ein paar Missionen alleine (ohne Kameraden und die Möglichkeit auf einen anderen Charakter zu wechseln) und dann muss man wieder mit einem Teamkollegen oder mit allen drei Commandos Aufträge erfüllen.
Wie schon oben erwähnt kann man in einigen Missionen zwischen den Hauptcharakteren hin und her wechseln – je nachdem welche Fähigkeit gerade benötigt wird.
Ein Beispiel für eine typische Aufgabe:
Man soll als Green Beret eine Brücke überqueren, doch auf dieser befinden sich etliche feindliche Soldaten.
Schnell auf die Tabulatortaste gedrückt und man wechselt zum Sniper über.
Nun kann man aus sicherer Entfernung die Gegner erledigen und später wieder als Green Beret in aller Ruhe die Sprengköpfe an den Brückenpfosten befestigen.
Leider sind nur wenige Aufträge in „Strike Force“ so taktisch.
Die meisten Levels lassen sich mit schnellen und gezielten schießen auf die Gegner abschließen.
Im vierten Teil von Commandos regiert klar das stupide Actionshooter-Element – Schade!
Was damals K.I.-technisch revolutionär war ist heute nur noch Standardkost.
Die Feinde im Spiel verhalten sich teilweiße extrem dümmlich und suchen nur selten Schutz hinter Kisten oder anderen Gegenständen.
Bedienung und interessante Möglichkeiten
Auch wenn die Missionen kaum Tiefgang haben und die künstliche Intelligenz so gut wie nicht vorhanden ist, so haben sich die Entwickler trotzdem einige nette Features einfallen lassen um das Spiel aufzuwerten.
Als Spion kann man feindliche Uniformen anziehen und je nach Rang dieser erweckt man mal mehr und mal weniger Aufmerksamkeit beim Gegner.
Darüber hinaus kann man Feinde aus dem Hinterhalt erdrosseln und durch Schlüssellöcher schauen.
Zu guter letzt: man kann zur Ablenkung eine Münze durch die Gegend werfen.
Verletzte K.I.-Kollegen sind nicht zwangsläufig tot, sondern können mittels Medic-Kit wiederbelebt werden – dass selbe machen auch die CPU-Soldaten wenn ihr zu stark verwundet werdet.
Eine handvoll interessanter Ideen die leider oftmals untergehen…
Der Levelaufbau ist sehr linear gehalten, dafür darf man etliche realistische Waffen zurückgreifen und natürlich nicht zu vergessen das „Commandos-Feeling“.
Die Steuerung ist Shooter-typisch einfach ausgefallen.