Die Missionen in Blood Rayne 2 sind komplett linear und laufen zum größten Teil immer gleich ab.
Ihr lauft von A nach B und müsst dabei sämtliche Gegner mit den verschiedensten Moves vernichten.
Hier und da müsst ihr ein paar Hüpfeinlagen hinlegen und euch von einer Stange zur anderen schwingen – erinnert etwas an Prince of Persia.
Aber wie schon oben erwähnt verbringt ihr einen Großteil des Spieles damit verdammte Seelen zu erledigen und das auf sehr brutale Art und Weise.
Mit euren zwei übergroßen Klingen enthauptet ihr Feinde, zerstückelt sie und manchmal spiest ihr sie sogar auf.
Zusätzlich zu euren zwei scharfen Argumenten habt ihr zwei mit Blut befüllte Pistolen und eine Harpune.
Die Harpune müsst mehrmals für einige „Rätsel“ einsetzten.
Ein Beispiel gefällig?
So müsst ihr in einer Mission ein Feuer mit den Körpern eurer Gegner löschen und wie macht man das am besten? Genau man schleudert mittels der Harpune die Körper direkt in die Flammen.
Wie ihr seht ist das Spiel übertrieben brutal und bekam daher auch keine USK-Freigabe.
Nicht nur das Spiel ist extrem brutal, sondern auch der Schwierigkeitsgrad und obendrein gibt es nur wenig Speicherpunkte - extrem nervig!
Aber natürlich muss ein Vampir auch über Vampirekräfte verfügen und so beherrscht unsere Dame die Fähigkeit die Zeit zu verlangsamen, mittels Aurasicht wichtige Gegenstände ausfindig zu machen und die Macht des „Blutrausches“.
Mit der letzteren Fähigkeit kann Blood Rayne ihre Gegner schneller töten.
Im laufe des Spieles verstärken sich eure Kräfte und der Umgang mit Waffen verbessert sich ebenfalls.
Insgesamt bietet das Vampiregame zahlreiche Kampfmoves, doch aufgrund der nicht vorhandenen Kameraführung und der extrem aufwändigen Steuerung (man benötigt sechs Tasten nur für die Angriffmoves!) kommt schnell Frust anstatt Spiellust auf.