Testbericht

Verarbeitung
Der AI7 ist durchwegs sauber verarbeitet, bis auf ein paar kleinen Schwächen. Der linke Seitendeckel ist auf Grund der sehr fein bemessenen Abstände etwas widerspenstig zu demontieren. Der an der Oberseite angebrachte Staubfilter wird über einen Kipphebel entriegelt, der jedoch sehr schmal ausgefallen ist, sodass man ihn mit einem Finger nicht richtig nach unten drücken kann. Hier muss ein Kugelschreiber oder Ähnliches herhalten. Zudem schließt er (in geschlossenem Zustand) nicht ganz plan mit der Oberseite ab. Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln. Das Case ist außen wie innen schwarz lackiert. Der Innenraum ist in zwei Bereiche geteilt, wovon der linke etwas breiter ist. Dort werden Motherboard, Grafikkarte und maximal zwei Festplatten untergebracht. Die Rechte Kammer wird ebenfalls mit Festplatten sowie dem Netzteil und der Verkabelung bestückt. Die Überbreite Front beherbergt vier beleuchtete Lüfter, die für einen enormen Airflow sorgen. Im Huckepack mit USB 3.0 (intern) und Magnetstaubfilter ist er am aktuellsten Stand der Technik.
Platzangebot
Abmessungen: 288x380x380mm (BxHxT). Folgende Komponenten haben im Gehäuse Platz: extern: extern: 1x 5.25", intern: 4x 3.5"/2.5", 1x 2.5" und 7x PCI. Für insgesamt 9 Lüfter stehen Montageplätze bereit von denen ganze 5 bereits werkseitig bestückt sind. Folgende Mainboard Typen können verbaut werden: Mini-ITX, Micro-ATX, ATX. Das Netzteil wird im unten rechts untergebracht. Radiatormontageplätze stehen zur Verfügung. Zwei Schlauchdurchführungen an der Rückseite (vorgestanzt) können für externe Wasserkühlungen zum Einsatz gebracht werden.
• Grafikkarten: bis max. 348mm • CPU-Kühler: bis max. 174mm Höhe
Montage
Schnellmontagen stehen für 3,5“ Medien zur Verfügung. Die Festplatten werden in eigene Laden integriert, die dann in den Käfig eingeschoben werden und automatisch arretieren. 2,5“ SSDs müssen in den Laden verschraubt werden. PCI-Karten werden mit Großkopfschrauben fixiert.
Kühlung
Der Airflow des AI7 ist gigantisch. Vier 120er Lüfter in der Front sorgen für eine massive Luftzufuhr. Ein einzelner 120er an der Rückseite befördert erwärmte Luft nach draußen. Was er nicht schafft, entweicht automatisch an der Oberseite durch den Mesh Gittereinsatz. Alle Lüfter.- und Radiatorontageplätze im Detail: Lüfter (vorne): 4x 120mm (blau beleuchtet) oder 1x 200mm (optional) oder 2x 140mm (optional), Lüfter (hinten): 1x 120mm, Lüfter (oben): 2x 140mm (optional), Lüfter (unten): 1x 120mm (optional). Radiator (optional): 2x 240mm (Front), 1x 240mm Oberseite.
Überraschend leise verhalten sich die werkseitig montierten Lüfter, auch bei Volllast, wo sie nur dezent zu hören sind.
Ausstattung
Das I/O-Panel sitzt wunderbar zentriert in der Front und bietet:2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 1x Mikrofon- und 1x Kopfhöreranschluss, sowie die Power- und Reset-Taste. Staubfilter sitzen in der Front, an der Oberseite, an der rechten Seite (im Ansaugbereich des Netzteiles), und an der Unterseite. Im Lieferumfang enthalten sind 1x Beschreibung, Kabelbinder und Montagematerial. Optik
Der Anidées AI7 wirkt auf den ersten Blick sehr bullig, was er seiner Breite zu verdanken hat. Ansonsten hinterlässt er einen recht schlichten, aber immer noch eleganten Eindruck. Zu etwas Pepp verhilft ihm die blaue Frontbeleuchtung sowie das Sichtfenster und das symmetrisch angeordnete I/O-Panel.
Gewicht
Das Gewicht hält sich mit 6,35kg im Mittelfeld der Midi/Cube Tower.
Preis
Mit einem Preis von 84,67 Euro (Stand: 13.11.2014) ist er gerade noch als fair zu bezeichnen.

1 Kommentar

Björn um 04.08.2016 - 13:01

Das Gehäuse hat übrigens sehr wohl eine Lüftersteuerung in Form eines kleinen Schalters auf der Rückseite. Möglich sind: 100%, 50% und aus.

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