Jetzt auch für PC


Der vierte Teil der Virtua-Tennis-Reihe setzt erneut auf so kurzweiligen wie zugänglichen Tennisspaß. Ob die im Vergleich zu Virtua Tennis 2009 eher sporadischen Innovationen einen Neukauf rechtfertigen, klärt unser Test der PC-Fassung.

Vom Gameplay her bleibt alles beim Alten: Wer viel Wert auf korrekte Ballphysik, taktisch kluges Laufverhalten und der Realität nachempfundene Spielwechsel legt, ist bei Virtua Tennis 4 falsch. Die Faszination bezieht das Spiel vor allem aus dem actionlastigen Ablauf und der schnell erlernbaren Bedienung mit wenigen Tasten und dem Platzieren via Ministick. Faszinierend sind vor allem - trotz der einfachen Handhabung - der spürbare Tiefgang und vielfältige Schlagmöglichkeiten bei Lob, Topsin und Co. Passend zum spektakulären Spielverlauf und den schick inszenierten Partien sind auch die neuen Superschläge, die immer nach Auffüllen der eigenen Energieleiste möglich sind, und noch mehr Drama ins Spiel bringen.

Mehr Karriere

VT 4 punktet mit einem spürbar erweiterten Karrieremodus. Zwar geht es immer noch darum, vom Nachwuchsspieler zum Helden der World Tour zu werden. Der Schwierigkeitsgrad steigt allerdings schneller an, der Umfang ist viel größer, die speziellen Stärken und persönlichen Werte der Sportler sind besser ausgearbeitet und die Matches zeitaufwendiger. Schön ist auch der Lizenzumfang: Knapp 20 bekannte Spieler wurden ins Spiel integriert, darunter Stars wie Roger Federer, Rafael Nadal, Maria Sharapova und Caroline Wozniacki. Erfolge und Tickets schalten neue Turniere und Trainingsmöglichkeiten frei, mit eingesammelten Preisgeldern kann der Spieler außerdem im Shop einkaufen. Für Abwechslung sorgen zudem der Arcademodus, in dem nacheinander so viele Kontrahenten wie möglich ausgeschaltet werden sollen, sowie mehrere Minispiele, die wie gewohnt mit Bomben oder Küken eher unterhaltsam als ein ernsthaftes Schlagtraining sind. Auch der Mehrspielermodus ist - sowohl offline als auch online - kurzweilig und macht garantiert Spaß.

Technik

Im direkten Vergleich mit den Konsolen-Versionen konnten wir puncto Optik keine Unterschiede bzw. Verbesserungen in der PC-Umsetzung feststellen. Nach wie vor können sich die butterweichen Animationen und hübschen Tennisplätze sehen lassen. Lediglich die hässlichen Grafikfehler trüben den Gesamteindruck. Beim Sound passt zwar die Geräuschkulisse, vor allem das Geschrei der Fans weiß zu gefallen, dafür nervt aber die Musik. Auch fehlt es dem Spiel an gesprochenen Textpassagen.

Den Testbericht zur Xbox 360- und PlayStation 3-Version findet ihr HIER!
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