So verdammt schlecht…


Mit Ride to Hell: Retribution wollte uns das Entwicklerteam von Eutechnyx eigentlich ein Action Abenteuer mit Open World Szenario zu Verfügung stellen - und das schon vor zirka fünf Jahren. Was letztendlich daraus geworden ist? Ihr erfahrt es wie immer in unserem Test!

Die Geschichte

Die Geschichte erzählt von den gefährlichen Straßen im Westen Amerikas während der 60er Jahre. Der Protagonist Jake Connway hat seine Pflicht als Soldat im Vietnamkrieg erfüllt und bekommt die Erlaubnis in die Heimat zurückzukehren, um sich ein ruhiges Leben mit seinem Bruder Mikey und seinem Onkel Mack zu schaffen. Allerdings hat sich in seiner Abwesenheit so einiges getan, denn die Straßen Amerikas werden inzwischen von gefährlichen Biker-Gangs beherrscht. Als Jake's Bruder von den gefürchteten „Devil's Hand“ getötet wird rückt der Traum eines ruhigen Lebens in weite Ferne und der Rachefeldzug beginnt…

Gameplay

Spielerisch ist Ride to Hell: Retribution das beste Beispiel für ein vollkommen vergeigtes Spielerlebnis, denn von dem angekündigten Action Abenteuer und dem Open World Szenario ist wenig bis gar nichts zu sehen. Im Grunde genommen ist es immer das gleiche. Ob zu Fuß oder am Motorrad stellt uns das Spiel vor keine großen Herausforderungen, denn die vorgegeben Interaktionen auszuführen oder einfach nur wie wild auf die Tasten zu hämmern erinnert eher an Trash Spiele aus den 90er Jahren. Die Steuerung des Bikes jedoch ist deutlich schwieriger. - Das liegt wohl daran, dass es sich so anfühlt als würde man einen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg ohne Ketten manövrieren. Zum Glück nimmt das Motorrad aber keinen Schaden wenn man gegen eine Wand prallt.

Technik

Auch in Sachen Technik bleibt in Ride to Hell: Retribution kein Platz für positive Anmerkungen. Abgesehen vom unangenehmen Flimmern diverser Objekte, stechen einem auch die lauen und kantigen Texturen sofort ins Auge. Nicht zu vergessen die vielen verschiedenen Clipping-Fehler, die auf Dauer furchtbar Nerven. Auch Soundtechnisch bleibt hierbei kein Auge trocken. Zwar wurde der Soundtrack einigermaßen gut gewählt, doch die restliche Klangkulisse lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Weder der Knall der Schusswaffen, noch das Dröhnen der Motoren sind auch nur ansatzweise realistisch.
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