Oldskool, Baby!


Gut acht Jahre nach dem Verkaufsstart von Painkiller folgt nun ein ein Remake des düsteren, schnellen Shooters unter dem Titel Painkiller: Hell & Damnation. Wie launig das neuste Werk von Entwicklerteam The Farm 51 geworden ist, könnt ihr in unserem ausführlichen Review nachlesen!

Und wo bleibt der Rest?

Wir erinnern uns: Das Original hatte 34, sehr abwechslungsreiche Areale zu bieten. Im Remake bekommen wir lediglich 14 neu aufgelegte Level für unser Geld geboten. Während das Original noch mit viel Abwechslung durch Gebiete wie Burgen oder eine alte Farm glänzte, wurde genau auf jene originellen Level verzichtet, was das Spiel in seinem Umfang, aber auch seiner Vielfalt stark einschränkt. Zwar gibt es sage und schreibe zwei neue Waffen und teils auch ein paar neue optionale Bonusziele, diese können den fehlenden Inhalt jedoch nicht ansatzweise ausgleichen. Die Geschichte gewinnt ebenfalls keinen Blumentopf: Daniel Garner wird vom Tod persönlich beauftragt 7000 Seelen zu sammeln um seine Liebste zu retten - Punkt!

Unser PlayTime-Video zum HD-Remake


Die guten Aspekte

Lässt man mal den abgespeckten Umfang bei Seite, so gibt es tatsächlich ein paar positive Seiten am HD-Remake. Zum Beispiel wurde das Grafikgerüst mittels Unreal 3-Engine aufgemöbelt. Das Resultat: Flüssige 60 FPS, schicke Effekte und Explosionen. Zwar gibt es hier und dort immer noch ein paar Texturen, bei denen wohl leicht geschludert wurde, im Großen und Ganzen haben die Entwickler allerdings eine gute Leistung abgeliefert. Ebenso wurde der Soundtrack auf passende Art und Weise an heutige Standards angepasst und um ein paar neue Metal-Stücke ergänzt, die gut zum wilden Gemetzel passen. Apropos wildes Gemetzel: Natürlich bleibt das Remake seinen Wurzeln treu und bietet ein flottes sowie unkompliziertes Gameplay. Das Spiel steuert sich simpel, da es auf unnötigen Schnick-Schnack verzichtet. Auch wenn die KI der Gegner nicht gerade von hoher Intelligenz gekrönt ist, so kann das Spiel gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden doch recht fordernd sein. Einzig die vier Bosskampfareale enttäuschen etwas, da sie durchweg viel zu einfach sind.

Multiplayer

Eine Neuerung haben die Entwickler der HD-Neuauflage spendiert: Einen Koop-Modus, den man sogar lokal zocken kann. Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Online-Modi: In Survival kämpfen bis zu vier Leute gegen immer größer werdende Gegnermassen. Etwas besser gelungen ist da schon das Team Deathmatch für bis zu acht Spieler, denn hier profitiert das Spiel von seinem schnellen Gameplay. Das macht den Modus zwar recht spaßig, von einer echten Langzeitmotivation kann wegen der gerade einmal fünf Maps jedoch einfach keine Rede sein.
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