XCOM für Kinder?

Der französische Publisher Ubisoft durfte einen exklusiven Switch-Titel für Nintendo machen - schon das ist eine kleine Premiere für sich. Doch es kommt noch besser: in Mario + Rabbids Kingdom Battle treffen Mario und Co. auf die verrückten Rabbids von Ubisoft. Ob dieser „Mischmasch“ funktioniert?
Verrückte Story
Die wohl wichtigste Frage zuerst: Wie entern die witzigen Hasen die legendäre Spielwelt aus dem Hause Nintendo? Nun: die Rabbids kommen per Zeit-Waschmaschine im Kinderzimmer eines jungen Erfinders an. Dort finden sie den Supa-Fusionierer - ein Gerät, mit dem man zwei beliebige Gegenstände „fusionieren“ kann. Da der Erfinder auch großer Nintendo-Fan ist, dauert es nicht lang, bis Zeit-Waschmaschine und Nintendo-Poster kombiniert werden. Und so entsteht das neue, verrückte Königreich. Im „Story“-Modus steuern wir nicht den bekannten Klempner, sondern den kleinen Gehilfen des Erfinders. Mario ist nur fester Bestandteil des spielbaren Heldentrios, das dem Roboter stets hinterherläuft. In insgesamt vier Welten erkundet man das Pilz-Königreich, löst kurze aber unterhaltsame Schalter- und Schieberätsel in der Oberwelt und versucht, den einen Rabbid mit dem Supa-Fusionierer einzufangen, der bereits sehr früh in der Handlung von Bowser Jr. gekidnappt wird.
XCOM meets Mario feat. Rabbids
Der zentrale Spielmodus von Mario + Rabbids Kingdom Battle sind rundenbasierte Taktikkämpfe im Stil von XCOM. Man tritt in abgegrenzten Arenen gegen eine Mischung aus wild gewordenen Rabbids mit Blastern, Donnerbüchsen, Panzerfäusten, zielsuchenden Wächtern und dem Nahkampf-Hammer an. Jeder Held/Charakter im Spiel hat eine Spezialisierung. Luigi ist zum Beispiel ein guter Scharfschütze, Rabbid-Peach kann heilen und Rabbid-Mario kämpft mit seiner Schrotflinte an vorderster Front. Dreh- und Angelpunkt für den Sieg ist die geschickte Platzierung des eigenen Squads. Es gibt volle und halbe Deckung, Erhöhungen und Tunnel, die Plattformen verbinden. Entwicklerteam Ubisoft hat sich sehr viel Mühe bei der Lernkurve gegeben. Sämtliche Features werden Schritt per Schritt erklärt. Auch die Arenen sind zu Beginn noch sehr übersichtlich gehalten.

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