Einleitung
Seit Samstag wissen wir es: im neusten und (wahrscheinlich auch) letzten Harry Potter-Band wird der junge Zauberlehrling ster... äh..lest doch einfach selbst ;-). Wir finden uns erstmal zwei Bücher früher bei Teil fünf und dem Orden des Phönix ein. Nachdem der Kollege Miklos das Spiel ja schon auf dem PC in seine Einzelteile zerlegt hat und abschließend folgendes resümierte: „Zauber-haftes Action-Adventure und ein MUSS für jeden Harry Potter Fan!“, sage ich euch im Review für die Wii, was von dem Titel auf Nintendos Konsole zu halten ist.
„Hex Hex“
Da ist er also wieder, der Harry, ein Paradebeispiel für die crossmediale Vermarktung eines Literaturgeschöpfs. Neben Kaffeetasse, Bettwäsche und Schuhcreme, darf natürlich auch das dazugehörige Multiplattform-Spieleerlebnis nicht fehlen. Während Harry auf dem PC schon zum „alten Eisen“ gehört, feiert er auf der Wii seine Premiere.
Genau wie in der PC-Version des Titels startet auch die Wii-Version mit einem kleinen Intro KLAMMER AUF: Harry ist zuhause, als plötzlich zwei üble Zeitgenossen auftauchen. Da er sich nicht anders zu helfen weiß, wendet er in der Welt der Menschen einen Zauberspruch an und erhält dafür von Hogwarts ein Tadel. Und als wäre das noch nicht genug, steht Harry und seinen Freunden noch eine fiese Lehrerin vom Zaubereiministerium gegenüber, die sich weigert den Zauberjünglingen defensive Zauber beizubringen. Da der böse und auch dunkle Lord aber so eine Ausrede sicherlich nicht akzeptieren würde, gründet Harry „Den Orden des Phöenix“ um sich für den Kampf gegen Valdemor vorzubereiten KLAMMER ZU.
Das neuste Harry Potter Abenteuer beginnt mit einem ins Spiel integrierten Tutorial - mittlerweile ist glaube ich bei einem Großteil der Entwickler angekommen, dass das die sinnvollsten und attraktivste Möglichkeit ist, Spielern die Steuerung beizubringen - bei dem ihr allerlei Zaubersprüche sprechen dürft und zu Beginn erst einmal stinkige Klamotten in Koffer oder kaputtes Geschirr in Schränke räumen dürft. Die Wiimote entpuppt sich dabei als die perfekte Verlängerung des Zauberstabs. Während der Kollege Miklos in der PC-Version sicherlich dem Handkrampf nahe mit der Maus über den Schreibtisch jagt, um doch endlich einen „Wingardium Leviosa“-Zauberspruch zu sprechen, schwenken wir auf der Wii bequem die Wiimote und je nachdem, wie wir das machen, lösen wir einen anderen Zauber aus. Perfekt gelöst, aber die Wiimote bietet hier auch einfach die perfekte Vorlage für solche eine Steuerung.
Ansonsten bewegt ihr euch per Nunchuck durch die Welt von Hogwarts, die - und das ist neu - in diesem Teil erstmals vollkommen begehbar ist.
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