Ready for PC?


Sechs Monate nach dem Xbox 360-Release von Fable 3 dürfen nun auch Windows-Nutzer das neuste Action-Rollenspiel aus dem Hause Lionhead Studios spielen. Ob sich das Warten gelohnt hat, könnt ihr in unserem Testbericht nachlesen.

Gute Portierung?

Wir werden in diesem Artikel nicht näher auf die Story und das Gameplay von Fable 3 eingehen. -Werbung für das Xbox 360 Review von Kollege Hannes Obermeier-. Stattdessen werfen wir einen genauen Blick auf die Unterschiede zwischen den beiden Versionen. Inhaltlich bleibt alles beim Alten: Wir schlüpfen in die Rolle eines jungen Prinzen bzw. in die hübsche Haut einer Prinzessin und erleben allerhand Abenteuer. Unverändert bleiben auch die Masse an Quests, welche zum Ende hin etwas repetitiv wirken. Ebenfalls mit von der Partie: das langweilige Ein-Button-Kampfsystem und ein Herrscher-System, das deutlich mehr Aufmerksamkeit seitens der Entwickler benötigt hätte. Warum sollte man also zur PC-Umsetzung greifen? Sicher nicht wegen der Bedienung, denn diese ist aufgrund der schwammigen Maussteuerung extrem unpräzise ausgefallen. Demnach sollten auch Rechenknecht-Anwender lieber zum Gamepad greifen. Auch puncto Grafik konnten wir, mal abgesehen von der verminderten Anzahl an Leistungseinbrüchen welche die Xbox 360-Version plagten keine erfrischend neuen Aspekte feststellen. Was so viel heißen soll wie: den Spieler erwarten hübsche Landschaften und massig Matschtexturen. Langsam wird es eng für Lionhead Studios. Für was also die sechsmonatige Entwicklungszeit? Ach, Moment einmal! Im Optionsmenü entdecken wir tatsächlich zwei Neuerungen: einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad und einen 3D-Modus. Den sogenannten „Hardcore-Modus“ kann man getrost als „nice to have“ abstempeln. Der Held stirbt zwar öfters - einen finalen Tod gibt es aber nach wie vor nicht. Aus diesem Grund finden wir auch die Bezeichnung „Hardcore“ etwas übertrieben. Der NVIDIA 3D-Modi hingegen funktioniert sehr gut. Darüber hinaus enthält die PC-Version die bisherigen Download-Inhalte, womit der Spielumfang noch ein wenig umfangreicher ausfiel. Schön auch, dass man für Fable 3 nicht den teuersten High-End-Rechner braucht, ein Mittelklasse-PC mit ebensolcher Grafikkarte tut es auch. Tja, und das war es auch schon mit den PC-exklusiven „Highlights“.
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