So macht Rally Spaß

Nach dem erfolgreichen DiRT Rally wagt sich Entwickler Codemasters an den nächsten Teil der beliebten DiRT-Serie. Warum der vierte Teil für jeden Typ Rennspieler geeignet ist, könnt ihr in unserem Testbericht nachlesen.
Für Einsteiger
Kurz nach dem Spielstart fragt das Programm, welche Art Spieler man ist: „Einsteiger“ oder „Profi“. Als Anfänger (oder wenn man einfach nur Spaß haben möchte) darf man sich über Fahrhilfen wie ABS und Bremsassistenten freuen. Darüber hinaus gibt es eine erweiterte Fahrschule (DiRT-Akademie). Darin gibt nicht mehr nur selbst ablaufende Filmchen, sondern insgesamt 27 spielbare Lektionen, in denen man zum Beispiel lernt, wie man ein Fahrzeug durch Pendelmanöver schnell über einen Parcours lenkt oder manuell startet. Einzig die beliebte Rückspulfunktion aus den Vorgängern fehlt leider. Massig Fahrzeuge und unendlich viele Strecken
In puncto Umfang kann sich das neue DiRT sehen lassen: 50 Rallye- und Offroad-Fahrzeuge sowie theoretisch unendlich viele Rallyekurse dank des neuen "Your-Stage"- Streckengenerators stehen zur Verfügung. Im neuen Streckeneditor kann man mit zwei Reglern die Komplexität und Länge der Piste festlegen. Danach bekommt man eine komplett neue Rennstrecke „ausgespuckt“. Das funktioniert sehr schnell und absolut problemlos, allerdings wirken die Strecken generatorbedingt etwas generisch. Schade zudem: Es gibt lediglich überschaubare fünf Settings (Australien, Spanien, Schweden, USA und Wales) und der Streckengenerator lässt sich ausschließlich für den Kampf gegen die Uhr und nicht für die anderen Renndisziplinen einsetzen. Etwas enttäuschend: Im Vergleich zu DiRT Rally kommt in DiRT 4 lediglich eine neue Rennvariante (Landrush) dazu. Bereits der sechs Jahre alte Vorgänger DiRT 3 hatte mit Gymkhana, Head-to-Head und Trailblazer deutlich mehr zu bieten.

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