Mario Kart war gestern!
In Blur vom Entwickler Bizarre Creations ballert ihr Kontrahenten mit Waffengewalt von der Rennstrecke. Wir haben die Action-Raserei gespielt.
Power Ups
Bereits wenige Minuten nach der Installation der Multiplayer-Beta war klar, was das Ziel von Blur ist: Ein rasantes sowie leicht zugängliches Rennspiel. Man könnte auch von einem Mario Kart für Erwachsene sprechen. Bis zu 20 Autos rasen gleichzeitig auf der Strecke (auch im Multiplayer-Modus). Ein sanfter "Gummiband-Effekt" sorgt dafür, dass das Feld nie zu weit auseinandergezogen wird. Für den "taktischen Anspruch" sorgen die Power-Ups, welche man auf der Strecke einsammeln kann. Mit "barge" schubst ihr zum Beispiel Konkurrenten in die Streckenbegrenzung oder in andere Fahrzeuge. "Shock" ist zielsuchend und legt die Elektrik eines Wagens lahm. Dann blinken nicht nur dessen Lichter lustig, er ist auch deutlich langsamer. "Shunt" dagegen ist eine Art Schubs-Rakete, deren Einsatz gelernt werden will. Wer das Ding nämlich dem Vordermann einfach ins Heck feuert, schiebt ihn sogar noch an, statt ihn (wenn man von der Seite schießt) von der Strecke zu fegen. Mit dem "repair" Power-Up könnt ihr euer beschädigtes Vehikel wieder komplett herstellen. Man kann sogar Schilder erzeugen, um sich vor anderen Rennpiloten zu schützen. Ihr könnt jedes Power-Up unabhängig voneinander direkt nutzen oder sie sammeln und kombinieren, um sie offensiv oder defensiv mit vielfacher Wirkung einzusetzen. Darüber hinaus lassen sich modifizierte Power-Ups erwerben, um die Asphalt-Schlacht auf den Level zu heben, der eurer individuellen Rennstrategie entspricht.
Umfang
In der finalen Verkaufsversion könnt ihr mit über 50 lizenzierten Autos Gas geben. Dabei repräsentiert jedes Fahrzeug eine unterschiedliche Rennkultur wie Rat, Drift, Smooth oder Tuner und wartet mit speziellen Leistungs-Vor- und Nachteilen auf. Euch erwarten Original-Strecken von L.A. über San Francisco zu den Straßen von Hackney in England bis zu den tückischen Pisten von Barcelona und dem harten Asphalt von Japan.
Social Network
Blur‘s Social Network User Interface entwickelt sich dynamisch weiter, während ihr in verschiedenen Rennen antretet, neue Freunde, Widersacher und Fans findet. Ihr lernt, was in der Welt von Blur passiert, ihr findet heraus wo und wann die nächsten großen Rennen stattfinden, trommelt Fans zur Unterstützung zusammen und stürzt euch in Herausforderungen, die eurem bevorzugtem Rennstil entsprechen.
Technik
Technisch gesehen macht die Beta einen guten Eindruck. Satte HDR-Effekte, fetzige Explosionen und knallige Farben sorgen für das richtige Geschwindigkeitsgefühl. Auch die detaillierten Fahrzeuge inkl. Schadensmodell können sich sehen lassen: Scheiben zerbröseln an fotorealistischen Boliden, während sie sich überschlagen und die Straße entlang schlittern. Untermalt wird das Spektakel durch aufheulende Motorengeräusche sowie passende Beats. Positiv erwähnenswert ist auch der komplett lagfreie Netzwerkcode.
Unser Eindruck
Bereits die Multiplayer-Beta zeigt eindrucksvoll, dass uns mit Blur ein extrem launiger Arcade-Racer erwartet. Dank der gelungenen Kombination aus einfacher Steuerung und verschiedenen "Power Ups" werden Anfänger und Profis gleichermaßen ihre Freude mit diesem Titel haben. Oder kurz gesagt: Mario Kart für Erwachsene!
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